Schwindel beim Einschlafen – Weshalb raubt er Deinen Schlaf?

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Schwindel beim Einschlafen kann eine nervige Angelegenheit sein und Deinen Schlaf beeinträchtigen. Du liegst zwar und dadurch wird nicht die Gefahr bestehen, dass Du plötzlich das Gleichgewicht verlierst, aber der Schwindel kann dennoch das Schlafgefühl trüben.

Zudem wirst Du einem hohen Stress ausgesetzt, wenn Du nicht erkennst, weshalb der Schwindel auftritt[1]. Insbesondere während der Übergangsphase beim Einschlafen kann der Schwindel auftreten. Anstatt sanft in das Land der Träume abzudriften, wirst Du wieder wach im Bett liegen und Dich fragen, was gerade eigentlich passiert ist.

Manchmal kann der Schwindel auch so intensiv wahrgenommen werden, dass Du Dich im Bett aufrichten musst und versuchst Dich erst mal zu sammeln. Leidest öfter unter solch einem Schwindel beim Einschlafen, solltest Du dies nicht als Kleinigkeit abtun. Es kann nicht nur Deinen Schlaf beeinträchtigen, sondern Deine Lebensqualität verringern.

Wie Du mit dem Schwindel beim Einschlafen umgehst, stelle ich Dir in diesem Ratgeber vor.

Ursachen für den Schwindel beim Einschlafen

Es können eine Vielzahl von Ursachen für den Schwindel infrage kommen. Daher ist es nicht immer ganz eindeutig, weshalb der Schwindel nun bei Dir auftritt. Du solltest Dich daher darauf einstellen, verschiedene Ursachen im Blick zu haben und die Symptome genau beobachten.

Stress

Als eine der häufigsten Gründe für den Schwindel beim Einschlafen gilt der Stress. Entspanne und gönne Dir ausreichend Ruhezeiten, um weniger unter dem Stress zu leiden.

Eine Möglichkeit ist im Stress zu finden. Bist Du den Tag über einem hohen Stress[2] ausgesetzt, zum Beispiel weil Dein Beruf oder das Studium so fordernd sind, kann sich dies im Schwindel äußern. Der Stress verhindert zudem, dass Du nachts einfach abschalten kannst. Du wirst eher für eine relativ lange Dauer im Bett liegen und nicht in den Schlaf finden.

Studium und Schwindel beim Einschlafen
Der Stress im Studium kann den Schwindel begünstigen.

Eine andere Ursache könnte mit Deiner Halswirbelsäule zusammenhängen. Ist ein Wirbel nicht mehr in der Idealposition und blockiert oder in der Bewegung beeinträchtigt, könnte ebenfalls der Schwindel hervorgerufen werden.

Andere Ursachen beziehen sich auch auf das Absetzen von Medikamenten. Setzt Du gerade ein Antidepressivum ab, ist das Schwindelgefühl eine bekannte Nebenwirkung.

Du merkst anhand dieser drei vorgestellten Ursachen bereits, dass sowohl körperliche als auch psychische Gründe für den Schwindel in Betracht gezogen werden müssen. Daher fällt es nicht immer leicht, die Ursache genau zu beschreiben.

Schwindel und die Schlafposition

Das Lagerungsorgan sitzt im Ohr und dort wird praktisch signalisiert, in welcher Position wir uns befinden. Ist dieser Sinn irritiert, kann ein Schwindel auftreten. Jetzt passen die verschiedenen Sinneseindrücke nicht mehr zusammen und das Gehirn erhält widersprüchliche Informationen. Dies ist zum Beispiel bei einer Seekrankheit oder bei der Übelkeit während des Lesens im Auto der Fall.

In einer Studie[3] wurde überprüft, in welcher Position die Personen schlafen, die über den Lagerungsschwindel klagen. Denn womöglich besitzt auch die Schlafposition einen Einfluss auf den Schwindel beim Einschlafen.

Schwindel als Seitenschläfer

Bei Seitenschläfern tritt der Schwindel beim Einschlafen häufiger auf. Die Ursache ist in den Bogengängen des Ohrs zu finden. Tritt der Schwindel regelmäßig auf, ist es für Dich gesünder auf dem Rücken zu schlafen.

Tatsächlich konnte in der Studie gezeigt werden, dass die meisten Personen die Seitenlage bevorzugten. Auffällig war hierbei, dass ein Großteil der Probanden, die über den Schwindel klagten, sich auf das betroffene Ohr gelegt hätten. Die Ursachen für den Lagerungsschwindel wurden mit den Bogengängen in einen Zusammenhang gebracht und daher konnte ein „betroffenes“ Ohr identifiziert werden.

In der Studie wird allerdings noch nicht untersucht, was Betroffene konkret gegen den Lagerungsschwindel unternehmen können. Es wurde lediglich festgestellt, dass ein Zusammenhang zwischen der Schlafposition und dem Schwindel besteht.

Was Du gegen den Schwindel tun kannst

Was Du gegen den Schwindel nun unternehmen kannst, ist nicht eindeutig gelöst. Es erscheint aber sinnvoll den Stress auf einem niedrigem Niveau zu halten. Hierfür kannst Du eine Akupressurmatte nutzen. Mit dieser kannst Du großflächig Deinen Körper mit den sanften Nadeln bearbeiten und einen Entspannungseffekt erzielen.

Gleiches gilt auch für die Anwendung der Rotlichtlampe. Durch das Infrarot Massagegerät wird die Durchblutung gefördert und die Muskeln entspannen sich. Stellst du häufig fest, dass der Schwindel gemeinsam mit Kopfschmerzen auftritt, sind dies geeignete Gegenmaßnahmen.

Du solltest aber auch versuchen, Deine Schlafposition zu verändern. Mit einem Schlafsensor kannst Du genau nachprüfen, wie stark Du Dich während der Nacht bewegst. Dies könnte darauf hindeuten, dass Du kein geeignetes Kissen nutzt und der Komfort während der Nacht nicht gerade hoch ist. Um dies zu verbessern, kannst Du ein Relaxkissen nutzen und schauen, ob dies eine spürbare Veränderung mit sich bringt.

Tritt keine Besserung auf, solltest Du den Schwindel beim Einschlafen mit Deinem Arzt absprechen. Nur in einer ausführlichen Diagnostik kann dieser die Ursache herausfinden und geeignete Gegenmaßnahmen treffen. Auf keinen Fall solltest Du die Symptome auf die leichte Schulter nehmen und ignorieren. Der Schwindel könnte ein Hinweis auf eine ernste Krankheit sein.

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