Damit Körper und Geist optimal funktionieren musst Du über die Ernährung ausreichend Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aufnehmen. Liegt ein Mangel vor, äußert sich dies eindrucksvoll. Du kannst müder werden, wirkst antriebslos und selbst eine Depression sowie erhebliche Schlafstörungen können sich herausbilden. Es ist also immens wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise zu achten.

Auch den Schlaf beeinflussen die Spurenelemente. Ein Schlüsselelement hierfür ist das Eisen. Es ist notwendig, damit der Körper das Hämoglobin herstellt. Das Hämoglobin wird auch als roter Blutfarbstoff beschrieben. Es ist für den Sauerstofftransport in den Blutkörperchen zuständig. Liegt ein Eisenmangel vor, werden die Zellen weniger mit Sauerstoff versorgt und ausgebremst.

Folgen des Eisenmangels

Der Eisenmangel äußert sich auf allen Ebenen des Körpers und Geistes. Er wirkt wie eine Unterversorgung mit Sauerstoff und hemmt die gesamte Leistungsfähigkeit.

Zunächst äußert sich der Eisenmangel dadurch, dass Du Dich müder und abgeschlagener fühlst. Selbst längeres Schlafen stellt keine Hilfe dar. Aufgrund der Müdigkeit besteht eine generelle Antriebslosigkeit und es wird mehr Zeit mit dem Schlafen verbracht. Da das Eisen fehlt, sinkt jedoch die Regenerationsfähigkeit, sodass selbst das lange Schlafen keine Besserung mit sich bringt.

Eine weitere Folge des Eisenmangels sind Kopfschmerzen. Es wird vermutet, dass Kopfschmerzen aufgrund einer geringeren Durchblutung und Sauerstoffversorgung entstehen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Nackenverspannungen auftreten. Dann ist die Blutversorgung gestört und Kopfschmerzen treten ein. Auch ein Eisenmangel bewirkt diese Unterversorgung, sodass die Kopfschmerzen vermehrt in Erscheinung treten.

Der Eisenmangel führt dazu, dass Deine Konzentration leidet und Kopfschmerzen auftreten

Körper und Geist stellen eine untrennbare Einheit dar. Gibt es auf körperlicher Ebene Probleme, macht sich dies auch im Geist bemerkbar. Der Eisenmangel und die auftretende Müdigkeit führen zu einer verminderten Leistungsfähigkeit des Gehirns. Es fällt schwer sich zu konzentrieren und die gewünschte geistige Arbeit zu erledigen. Die Ergebnisse in der Schule oder im Beruf leiden darunter.

Ursachen des Eisenmangels

Die häufigste Ursache des Eisenmangels ist in der Ernährung begründet. Eisen lässt sich vor allem in tierischen Produkten vorfinden. Fleisch weist hohe Mengen Eisen auf und ist in geringen Mengen zu empfehlen.

Gefährdet sind hingegen Veganer und Vegetarier. Achten diese Personengruppen nicht darauf genügend Eisen zu sich zu nehmen, besteht schnell die Gefahr einer Unterversorgung. Dann sollte durch die Supplementation zusätzliches Eisen zugeführt werden.

Neben der Ernährung können auch Erkrankungen zu diesem Mangel führen. Ist der Magen-Darmtrakt gestört und nicht in der Lage das Eisen aufzunehmen, tritt ebenfalls ein Mangel auf. Die Störung könnte zum Beispiel von einer Durchfallerkrankung oder einer Infektion herrühren.

In geringem Maße sind auch die Gene für die Aufnahme des Eisens verantwortlich. Im Blutbild könnte sich nachweisen lassen, dass trotz ausgewogener Ernährung und einem gesunden Lebensstils der Eisenmangel aufgrund genetischer Ursachen auftritt.

Als weitere Ursache für den Eisenmangel gilt der Blutverlust. Davon betroffen sind vor allem Personen nach einer Operation sowie Frauen während der Menstruation.

Weshalb tritt die Müdigkeit auf?

Der Schlaf ist für Körper und Geist essentiell. Während der Nacht läuft die Regeneration auf Hochtouren. Damit dieser Prozess optimal funktioniert ist eine ausreichende Sauerstoffzufuhr notwendig.

Beim Eisenmangel ist jedoch diese kritische Versorgung nicht gewährleistet. Die Regenerationsprozesse sind gestört und am Morgen tritt eine höhere Müdigkeit auf.

Die Erschöpfung ist weniger von der Schlafdauer abhängig. Du könntest also selbst 10 Stunden schlafen, aber trotzdem total abgeschlagen sein, falls Du unter einem Eisenmangel leidest. Denn wichtiger ist die Schlafqualität. Während der Nacht sollten alle Prozesse problemlos ablaufen, sodass Du erholt aufwachst.

Neben Frauen während der Menstruationsphase sind übrigens auch Sportler häufiger von der Erschöpfung geplagt. Sportler setzen Ihrem Körper eine höhere Belastung aus. Dies führt dazu, dass Muskulatur und Gelenke besonders viel Aufmerksamkeit während der Nacht benötigen. Liegt ein Eisenmangel vor, kann diese Erholung nicht gewährleistet werden. Daher sollten Sportler dringend darauf achten genügend Eisen zu sich zu nehmen.

Wie dem Eisenmangel vorbeugen?

Erbsen - Eisen
Neben Fleisch sind auch Erbsen wichtige Lieferanten des Eisens

Zunächst solltest Du darauf achten genügend Eisen über die Ernährung aufzunehmen. Wie bereits erwähnt ist Fleisch ein guter Lieferant des Eisens. Empfohlene Lebensmittel sind:

  • Dunkles Fleisch
  • Leber
  • Erbsen
  • Bohnen
  • Linsen

Das Eisen ist also nicht ausschließlich in tierischen Produkten enthalten. Auch Vegetarier können den Bedarf decken, müssen jedoch etwas bedachter vorgehen.

Tritt trotz einer veränderten Ernährung die Müdigkeit weiterhin auf, kann nur der Gang zum Arzt für Abhilfe sorgen. Im Rahmen eines Blutbildes kann dieser genauer herausfinden, ob tatsächlich ein Eisenmangel vorliegt oder es andere Gründe für Deine Schlafstörungen gibt.

Zusätzlich zum Eisen solltest Du allgemein die Ursachen der Schlafstörungen im Hinterkopf behalten. Vielleicht liegt ja gar kein Eisenmangel vor, sondern Du bist einfach nur gestresst? Kläre mit Deinem Arzt ab, ob ein Eisenmangel für Deinen schlechten Schlaf verantwortlich ist.

Mit ausreichend Eisen besser schlafen

Für einen gesunden Schlaf ist eine ausreichende Versorgung der Spurenelemente wichtig. Insbesondere Eisen besitzt aufgrund seiner Eigenschaft als Transporteur für Sauerstoff eine kritische Aufgabe.

Liegt ein Eisenmangel vor, ist der Schlaf weniger erholsam. Die Regeneration ist beeinträchtigt und die Schlafqualität leidet. Trotz einer ausreichenden Schlafdauer wird der Eisenmangel dazu führen, dass Du morgens mit einer höheren Müdigkeit aufwachst.

Achte auf Deine Ernährung und kläre im Zweifelsfall mit Deinem Arzt ab, ob ein Eisenmangel Deinen Schlaf beeinflusst. Über das Blutbild lässt sich eine klare Aussage treffen, sodass Du eine klare Diagnose erhältst.