Für frisch verliebte Paare ist Körpernähe ganz wichtig und dazu gehört, dass das Einschlafen so eng wie möglich geschieht. In der Vorstellung ist das Arm in Arm Einschlafen wohl die romantischste Schlafhaltung für die meisten Frauen.

Doch ist diese Position tatsächlich förderlich für die Beziehung und was hat es zu bedeuten, wenn Dein Partner es ablehnt Arm in Arm mit Dir einzuschlafen?

Verschiedene Schlafpositionen

Grundsätzlich solltest Du verstehen, dass jeder Mensch andere Präferenzen hat, wenn es um die Schlafposition geht. Während manche Personen in fast jeder Lage einen erholsamen Schlaf finden, tun sich andere schwer und können nur in der gewohnten Position überhaupt einschlafen.

Bevorzugt wird hierbei vor allem die fötale Position. Dennoch zeigt sich, dass das Schlafen auf dem Rücken die gesündeste Weise darstellt. Daher kann es hilfreich sein, dass Schlafen auf dem Rücken zu lernen.

Ist die Liebe noch ganz frisch, besteht auch während des Schlafens das Verlangen nach engem Körperkontakt. Dies wird erreicht, indem Du Arm in Arm mit Deinem Partner einschläfst. Doch welche Positionen sind dafür überhaupt geeignet?

Eng umschlungen

Die wohl engste Schlafposition könnt Ihr einnehmen, wenn Ihr zueinander gewandt seid und jeder auf der Seite schläft. In dieser Ausgangslage könnt Ihr den Arm umeinander legen und sanft einschlafen.

Diese Position ist vor allem bei Paaren beliebt, bei denen die Liebe noch ganz frisch ist. Es ist eine sehr intime Schlafvariante und erfüllt das Bedürfnis nach Nähe.

Mit der Zeit nimmt das Verlangen nach einer solch starken Nähe aber erfahrungsgemäß bei beiden Partnern ab. Dies bedeutet nicht, dass die Liebe abnimmt oder die Partnerschaft nicht mehr so wichtig erscheint, sondern dass der Schlaf an Priorität gewinnt.

Denn die Wahrheit ist auch, dass diese Position nicht immer angenehm ist und die Schlafqualität darunter leiden kann. Was zu Beginn noch aushaltbar ist, kann auf Dauer eine echte Belastung werden, weshalb andere Schlafpositionen mit der Zeit bevorzugt werden.

Verlangt Dein Partner immer in dieser Haltung einzuschlafen, kann dies ein Zeichen für ein emotionales Problem sein. Es kann eine starke emotionale Abhängigkeit bestehen, die mitunter nicht gesund ist und der Beziehung schaden kann.

An der Schulter anlehnen

Eine zweite Variante Arm in Arm einzuschlafen besteht in der Möglichkeit, sich auf der starken Schulter des Mannes auszuruhen. Dabei umarmt die Partnerin den Mann und legt den Kopf auf dessen Schulter ab. Der Mann kann dabei seinen Arm um die Partnerin legen und selber auf dem Rücken schlafen.

Dies ist langfristig eine bessere Alternative, da beide Partner einen größeren Freiraum besitzen, Ihre Position einzunehmen. Es besteht weiterhin ein enger Körperkontakt und eine gewisse Geborgenheit wird signalisiert, aber die Schlafqualität nimmt dadurch nicht ab.

Seitlich umklammern

Ist die leichte Umarmung noch nicht genug, kann der Arm der Partnerin auch auf der gegenüberliegenden Seite des Nackens liegen und das Bein auf dem Unterkörper Platz finden. Dadurch besteht ein etwas engerer Körperkontakt, der dennoch als angenehm empfunden wird.

Diese Schlafposition signalisiert ein tiefes Vertrauen und zeigt, dass das Sexleben wahrscheinlich von beiden als erfüllt bewertet wird. Solange beide Partner sich in dieser Position wohlfühlen, wird die Schlafqualität nicht gemindert.

Was, wenn der Partner nicht Arm in Arm einschlafen möchte?

Oftmals besteht die Vorstellung, dass es zu einer Partnerschaft dazugehört, Arm in Arm einzuschlafen. In Filmen wird dies als romantischste Position dargestellt und daher soll dies am besten auch in der eigenen Partnerschaft der Fall sein.

Schlafposition Paar
Nur weil Ihr nicht Arm in Arm einschlaft, heißt es nicht, dass Probleme in der Beziehung vorherrschen müssen.

Die Realität sieht allerdings anders aus und nur die wenigsten Paare schlafen tatsächlich in dieser engen Haltung ein. Daher könnte schnell die Frage gestellt werden, ob die Partnerschaft gefährdet ist oder die Liebe abgenommen hat?

Filme und Bücher, die die romantischen Vorstellungen dieser Schlafhaltung prägen, sollten nicht als Gradmesser genommen werden. Fakt ist, dass nur die wenigsten Paare tatsächlich so eng umschlungen einschlafen.

Schließlich sollten auch in einer Partnerschaft die eigenen Schlafpräferenzen gewahrt werden und es ist wenig förderlich, wenn ständig ein Schlafdefizit besteht. Daher bevorzugen es manche Menschen, sich etwas vom Partner zu entfernen, um es sich selber bequem zu machen.

Dies sollte allerdings nicht persönlich genommen werden und ist auch nicht als Anzeichen einer bröckelnden Beziehung zu verstehen. Basiert die Partnerschaft auf Vertrauen und einem sicheren Fundament, solltest Du Dir keine Sorgen darüber machen.

Erst wenn Dein Partner sich auffällig von Dir abwendet und Dich vielleicht sogar bewusst auf Abstand hält, solltest Du das Gespräch suchen.

Es ist aber zunächst vollkommen normal, dass in der Beziehung beide Partner beim Schlaf gewisse Freiräume benötigen. Insbesondere wenn das Schlafverhalten sehr unruhig ist, profitieren beide Seiten davon, sich Raum zuzugestehen.

Was tun, wenn der Arm einschläft?

Ist Deine Partnerin auf Deinem Arm eingeschlummert, Dein Arm aber noch unter Ihrem Körper begraben und schläft ein, möchtest Deine Partnerin aber auch nicht aufwecken?

Dann wirst Du wahrscheinlich schnell das Gefühl spüren, dass Dein Arm einschläft und taub erscheint. Diese Taubheit tritt dadurch auf, dass ein Nerv abgeklemmt wird. Die Reizweiterleitung wird gestört, sodass Du Deinen Arm nicht mehr wahrnehmen kannst.

Dieses Gefühl ist nicht direkt mit einer Schädigung Deines Körpers verbunden und ungefährlich. Liegst Du während der Nacht ungünstig, kann es sogar dazu kommen, dass der Arm für Stunden taub ist und Du dies erst am Morgen mitbekommst.

Bewegst Du den Arm wieder, kribbelt dieser leicht und es kann einige Minuten dauern, bis er wieder voll beweglich ist.

Kommt es allerdings dazu, dass der Arm regelmäßig einschläft und Dein Partner nicht daran „Schuld“ ist, solltest Du überprüfen, ob nicht doch eine ernsthafte Krankheit dahintersteckt.

Ursachen können zum Beispiel die lange Arbeit am PC und eine falsche Sitzhaltung sein. Muskeln und die Wirbelsäule könnten darunter leiden und die Reizübertragen stören.

Möglich ist auch, dass ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule bis in die Finger ausstrahlt und dort für eine verminderte Reizweiterleitung sorgt. Leidest Du häufiger unter tauben Gliedmaßen, solltest Du dies lieber mit einem Arzt abklären.

Mit einer Umarmung einschlafen

Es ist sicherlich ein schönes Gefühl eng umschlungen mit dem Partner einzuschlafen. Die Geborgenheit und Körpernähe wirken beruhigend und der Stress des Tages fällt ab.

Du solltest es aber nicht persönlich nehmen, wenn Dein Partner nach etwas mehr Freiheit im Bett verlangt. Der enge Körperkontakt ist für manche Personen einengend und kann die Schlafqualität erheblich mindern.

Gestattet Euch also im Bett die Möglichkeit, dass jeder in seiner gewohnten Position einschlafen kann und Ihr werdet auch während einer langen Beziehung nicht unter einem Schlafmangel leiden.

Wie Millionen andere Personen leide auch ich unter einer Hausstauballergie. Diese führte zu einigen schlaflosen Nächten. Da ich in Indonesien lebe war ich zusätzlich noch mit der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit geplat. Nach einigen Experimentieren habe ich jedoch meinen Schlaf verbessern können und bin nun vollkommen beschwerdefrei. Weder die Allergie noch Rückenschmerzen beeinflussen meinen Schlaf. Morgens mit Energie aufzustehen, anstatt sich aus dem Bett zu quälen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. In diesem Blog möchte ich Dir zeigen, wie Du Deine Schlafqualität erhöhst und ein völlig neues Leben beginnst.