Der Wecker mag nicht gerade die beliebteste Erfindung der Menschheit sein. Doch er ist ein notwendiges Übel, um morgens aufzustehen und rechtzeitig am Arbeitsplatz oder der Schule zu erscheinen.

Doch wer hat eigentlich den Wecker erfunden und wie wurden Menschen vor dessen Erfindung geweckt? Hier erfährst Du, auf welche Weise Menschen früher geweckt wurden und nicht verschlafen haben.

Wie Menschen früher geweckt wurden

Es gab natürlich eine Zeit, in der die Menschen von den Weckern noch verschont blieben. Sie mussten nicht einem lauten Wecker folgen, sondern konnten sich an dem natürlichen Sonnenstand orientieren.

Zu einer Zeit, als die Elektrizität noch nicht verfügbar war, waren die Menschen angehalten, sich an den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zu halten. Mit Kerzen konnte zwar etwas die Tageszeit ausgedehnt werden, aber die Beleuchtung war keinesfalls ausreichend, um umfangreiche Arbeiten durchzuführen.

Am Abend zogen sich die Familien zurück und das Leben fand deutlich „langsamer“ statt. Anstatt des Weckers wurde der natürliche Sonnenstand genutzt. Was heute mit einem Tageslichtwecker simuliert wird, wurde damals ganz natürlich genutzt.

Übrigens, zu dieser Zeit waren Schlafprobleme deutlich weniger vorherrschend. Erst mit der breiten Einführung des künstlichen Lichtes wurde der natürliche Rhythmus verschoben und die bekannten Probleme traten auf. Es ist also durchaus vorteilhaft, mal auf den Wecker zu verzichten und der Sonne zu folgen.

Doch leider ist dies meist mit modernen Arbeitsplätzen nicht zu vereinbaren. Falls Du aber die Möglichkeit besitzt, probiere es doch mal aus und folge dem natürlichen Sonnenstand.

Platon Wecker

Wer als Erfinder des Weckers gilt, ist nicht ganz unumstritten. Die wohl erste Person, die diesen Titel für sich beanspruchen kann, ist der griechische Philosoph Platon. Denn dieser war nicht nur für seine philosophischen Schriften berühmt, sondern auch für seine zahlreichen Fortschritte auf wissenschaftlicher Ebene.

Sanduhr
Die Wasseruhr von Platon basiert auf dem gleichen Prinzip, wie eine Sanduhr.

Heutzutage sind Sanduhren immer noch bekannt. Diese Gefäße sind mit Sand gefüllt und drehst Du sie um, rieseln die Sandkörner herab. Nach einer gleichbleibenden Dauer ist der Sand aufgebraucht.

Ähnlich funktionieren auch Wasseruhren. Hierbei handelt es sich um ein Gefäß, welches stetig mit Wasser gefüllt wird. Im Zusammenspiel mit Sonnenuhren und anderen Zeitmessern, konnte mit Hilfe der Wasseruhr sehr genau eine zeitliche Dauer gemessen werden.

Platon hat diesen Umstand genutzt und aus der Wasseruhr eine Art Wecker entwickelt. Hat die Wasseruhr einen bestimmten Pegel erreicht, hat das System ein Geräusch abgegeben. So war es zum Beispiel möglich, am Abend den Wecker so zu stellen, dass dieser in 8 Stunden „klingelt“. Dies kann also als erster Wecker bezeichnet werden.

Übrigens, auch der Philosoph Aristoteles hat einen ähnlichen Wecker entwickelt. Diesen hat er genutzt, um seine Schlafenszeit zu begrenzen. So konnte er sich länger seinen Studien widmen.

Glocken der Kirchtürme

Im Mittelalter gab es ganz andere Wecker, die in Dörfern eingesetzt wurden. Die Glocken der Kirchen haben morgens immer zu einer festen Zeit geläutet. So war das gesamte Dort wach und konnte am Morgen mit der Arbeit beginnen.

Kirchturmglocken
Die Kirchturmglocken waren im Mittelalter ein wichtiger Zeitgeber.

Die Glocken orientierten sich hierbei nicht mehr an die übliche 24 Stunden Regel. Sie beriefen sich auf die Dauer des Tageslichtes und konnten somit zwischen 8 und 16 Stunden zu jeder vollen Stunde läuten. Mit Anbruch des Tageslichtes begann also das erste Läuten und stündlich wurde dieses Ritual wiederholt. Somit dienten die Glocken nicht nur als Wecker, sondern auch als Zeichen, wann eine volle Stunde erreicht wurde.

Erste mechanische Wecker

Bei der Frage nach dem ersten Wecker kann auch argumentiert werden, dass der erste Wecker von Levi Hutchins als dieser gewertet wird. Hierbei handelt es sich allerdings um einen sehr begrenzten Wecker. Dieser konnte nur um 4 Uhr morgens läuten und war nicht zum Verkauf erhältlich. Es handelte sich nur um ein reines privates Produkt, um Hutchins morgens zu wecken.

Der erste mechanische Wecker, welcher individuell eingestellt werden konnte, wurde von Antoine Redier im Jahr 1847 entworfen. Hierbei handelt es sich um einen Wecker nach moderner Definition. Redier ließ sich seine Erfindung patentieren und der Wecker konnte auf eine selbstbestimmte Zeit eingestellt werden. Daher gilt Antoine Redier nach der modernen Definition als der Erfinder des Weckers. Der Wecker ist also noch relativ jung und hat gerade etwas mehr als 150 Jahre auf dem Buckel. Zuvor mussten sich die Menschen an Alternativen orientieren und hatten nicht die Möglichkeit, eine individuelle Aufstehzeit festzulegen.

Moderne Funkwecker

Fortschrittlicher sind zudem die ersten Funkwecker, welche in den 1940er Jahren entwickelt wurden. Mit diesen war es möglich, Musik als Aufweckgeräusch zu nutzen und nicht mehr auf das schrille Läuten der Glocken zu setzen. Die Nutzer konnten sich also etwas sanfter auf den Morgen einstellen und durch die Funktechnologie gingen die Wecker viel genauer.

Heutzutage werden zudem Wecker mit Naturgeräuschen oder Vibrationswecker eingesetzt, um den Morgen noch angenehmer zu gestalten. Dadurch wird wieder etwas näher zur Natur zurückgefunden und versucht, die vorherrschenden Schlafprobleme einzudämmen.

Als Erfinder des ersten Weckers gilt Antoine Redier im Jahr 1847. Dieser hat eine Uhr entwickelt, bei welcher die Weckzeit individuell eingestellt werden konnte. Lange zuvor haben aber bereits Platon und Aristoteles eine Art Wasseruhr genutzt, um nach einer bestimmten Dauer geweckt zu werden.

Es ist also Dir überlassen, wem Du die Schuld für diese Hölleninstrumente geben willst. Ohne Wecker würde das heutige Leben aber auch kaum funktionieren.

Wie Millionen andere Personen leide auch ich unter einer Hausstauballergie. Diese führte zu einigen schlaflosen Nächten. Da ich in Indonesien lebe war ich zusätzlich noch mit der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit geplat. Nach einigen Experimentieren habe ich jedoch meinen Schlaf verbessern können und bin nun vollkommen beschwerdefrei. Weder die Allergie noch Rückenschmerzen beeinflussen meinen Schlaf. Morgens mit Energie aufzustehen, anstatt sich aus dem Bett zu quälen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. In diesem Blog möchte ich Dir zeigen, wie Du Deine Schlafqualität erhöhst und ein völlig neues Leben beginnst.