UncategorizedWelche Matratze hat die längste Lebensdauer?

Welche Matratze hat die längste Lebensdauer?

Die Haltbarkeit von Matratzen hat unter anderem mit dem Raumgewicht zu tun. Je höher das Raumgewicht ist, umso mehr Stabilität weist die Matratze auf und sie hält im Allgemeinen länger. Das Raumgewicht ist wichtig bei Viscoseschaum-Matratzen, Gelschaum-Matratzen, Kaltschaummatratzen und Latexmatratzen.

Sie nehmen Einfluss auf die Funktionalität beim Liegen und damit auf die Lebensdauer. AM Qualitätsmatratzen[1] bieten eine lange Lebensdauer.


Matratzen, welche jeden Tag benutzt werden, sollten einen RG Wert von mindestens 30 haben. Ist das Raumgewicht zu niedrig, ist die Rückstellkraft nicht so wie sie sein sollte. Nachdem das Material belastet wurde, ist es nicht in der Lage schnell genug seine ursprüngliche Position wiederzuerlangen. Es kommt nach einer gewissen Zeit zu Kuhlen in der Matratze. Je mehr die Person wiegt, desto höher sollte der RG Wert sein. Ansonsten ist die Matratze nach wenigen Jahren nicht mehr zu gebrauchen.

Latexmatratzen und Kaltschaummatratzen

Beide Varianten sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Das Liegegefühl sowie der Komfort sind vergleichbar. Eine Kaltschaummatratze hält lange. Sie präsentiert sich mit einer guten Isolierung und Punktelastizität. In der Regel sind diese Matratzen für jede Körperform und für jedes Körpergewicht geeignet, sofern sie richtig verwendet werden. Die Kaltschaummatratzen weisen eher Kuhlen auf, als dies bei den Latexmatratzen der Fall ist. Manche Kaltschaummatratzen weichen aufgrund von Wärme und Feuchtigkeit schnell auf. Schwitzt die Person nachts stark, eignet sich dafür eine Kaltschaummatratze nicht so gut. Aufgrund der zusätzlichen Feuchtigkeit, die entsteht, kommt es noch schneller zu Kuhlen und ein angenehmes Schlaferlebnis sollte stets gegeben sein.

Die Latexmatratze kann anders als die Kaltschaummatratze, wenn sie richtig verwendet wird, mehrere Jahre halten. Der Latex weist eine gute Haltbarkeit auf. Latex isoliert sehr gut und ist daher perfekt für Menschen, die nachts schnell frieren. Meist haben sie einen Härtegrad von H2 oder H3. Dies gewährleistet ein weiches bis zu mittelfestes Liegegefühl. Das Eigengewicht ist bei Latexmatratzen höher. Das erschwert die tägliche Pflege und Handhabung.

Es gibt keine Matratze, die ewig hält. Werden ein paar Tipps hinsichtlich der Pflege und der Reinigung beachtet, kann die Haltbarkeit verlängert werden. Dafür sorgt unter anderem auch ein waschbarer Bezug. Gereinigt werden sollte er alle 2 bis 3 Monate. Vom Staubsaugen der Matratzen wird abgeraten[2], da es so zu Schäden an der Matratze kommen könnte. Ein weiterer Punkt für die Langlebigkeit ist das Wenden der Matratze. Sie sollte immer dann gewendet werden, wenn auch die Bettwäsche gewechselt wird. Empfohlen wird ein Zeitraum von 4 bis 8 Wochen. Durch das Wenden dauert es länger, bis es zu Liegekuhlen kommt. Gedreht werden sollten das Fußende, das Kopfende, die Rückseite sowie die Vorderseite. Wichtig ist zudem, die Matratzen regelmäßig zu lüften. Sie sollten ein paar Stunden auf dem Bett aufgestellt werden. Die Feuchtigkeit verdunstet so schneller. Eine große Rolle spielt auch die passende Unterfederung. Werden diese Tipps jahrelang befolgt, lässt sich die Lebensdauer der Matratze steigern. Alle 8 bis 10 Jahre sollte die Matratze ausgetauscht werden. Zahlreiche Hersteller geben 10 Jahre Garantie auf ihre Matratzen.

Sebastian Jacobitz (M.Sc.)
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