Vorteile der Kaltschaummatratze

Beim Kauf einer neuen Matratze bestimmt das gewählte Material wesentlich, wie sich Dein Schlaf anfühlen wird. Mit einer Federkernmatratze werden andere Liegeeigenschaften erzielt als etwa mit einer Memory-Schaum-Matratze. Zu unterscheiden ist hierbei zum Beispiel die Anpassbarkeit des Materials an die Belastung und wie gut die Matratze die Wirbelsäule entlastet.

Zu einem der beliebtesten Schlafmöglichkeiten hat sich in den letzten Jahren die Kaltschaummatratze entwickelt. Sie gilt als relativ günstig und weist dennoch einen erstklassigen Liegekomfort auf. Welche Vorteile sind nun konkret mit dieser Ausführung verbunden und wie wird sich der Schlaf anfühlen?

Die Gestaltung der Kaltschaummatratze

Für die Herstellung der Kaltschaummatratze wird ein Polyurethan verwendet. Dieses wird in einem speziellen Prozess aufgeschäumt und in die entsprechende Form gegeben, um die Matratze herzustellen. Je mehr Ausgangsmaterial eingesetzt wird, desto höher ist das Raumgewicht und damit auch die Qualität der Matratze. Sie wird langlebiger und erhält eine größere Robustheit.

Ausgehend aus diesem Herstellungsverfahren und der Gestaltung des Schaumstoffes ergeben sich verschiedene Vorteile, die sich positiv auf Deinen Schlaf auswirken. Damit wird erreicht, dass Dein Schlaf nicht nur erholsamer ist, sondern dass körperliche Beschwerden zurückgehen. Wachst Du morgens mit Verspannungen[1] auf, wird dies durch die Anwendung einer optimalen Kaltschaummatratze in vielen Fällen zurückgehen. Du erhältst ein ganz neues Gefühl und wirst mit mehr Energie in den Tag starten.

Folgend erhältst Du eine Übersicht über die gängigen Vorteile einer Kaltschaummatratze und weshalb diese so populär sind.

Hohe Punktelastizität

Kaltschaummatratze - Punktelastizität
Die Kaltschaummatratze passt sich optimal Deinem Rücken an

Um Deinen Rücken zu entlasten, sollte sich die Matratze punktgenau an Deine Körperform anpassen. Legst Du Dich auf die Oberfläche, erweist sich der Kaltschaum als sehr flexibel. Er verformt sich nur in dem Bereich, welcher der Belastung unterliegt und schmiegt sich regelrecht Deiner Wirbelsäule an. Dadurch entsteht zeitgleich ein weicher Untergrund, während der Rücken eine hohe Unterstützung erfährt.

Das genaue Gegenteil des Kaltschaums ist die Bonellfederkernmatratze. Bei dieser Ausführung sind die einzelnen Federn mit Drähten verbunden. Das Gewicht verteilt sich in der Fläche und es fühlt sich an, als ob die gesamte Matratze mitschwingt.

Für Deinen Rücken ist die hohe Punktelastizität definitiv von Vorteil. Die Kaltschaummatratze reagiert optimal auf die Belastung und schont daher empfindliche Bereiche, wie etwa Schulter und Hüfte. Daher findet der Kaltschaum auch bei orthopädischen Matratzen eine häufige Anwendung.

Widerstandsfähigkeit

Eine Matratze sollte sich möglichst weich anfühlen. So war zumindest lange Zeit die Vorstellung, wenn es um eine hochwertige Matratze ging.

Für die Gesundheit ist es förderlicher, wenn die Matratze etwas härter ist und exakt Deinen Anforderungen entspricht. Der Kaltschaum erfüllt genau diese Bedingungen. Er ist flexibel, aber dennoch stabil genug, um nach der Belastung wieder in seine Ausgangsform zu gehen.

Im Vergleich zum Gedächtnisschaum[2] erweist sich dieser Schaumstoff als geringfügig härter. Der Vorteil besteht darin, dass die Kaltschaummatratze höheren Belastungen standhält und für längere Zeit genutzt werden kann.

Liegemulden sind äußerst selten und treten erst nach einer langjährigen Nutzung auf. Daher ist diese Ausführung ideal als Matratze für Übergewichtige geeignet und wird die einzigartigen Liegeeigenschaften beibehalten.

Guter Temperaturausgleich

Während der Nacht ist es völlig normal, dass der Mensch Schweiß absondert. Dies ist soweit noch kein Problem und sollte den Schlaf nicht beeinträchtigen.

Problematisch wird es hingegen, wenn Du übermäßig schwitzt und die Matratze nicht darauf eingestellt ist. Dann sammelt sich der Schweiß im Inneren und die hygienischen Bedingungen leiden. Milben vermehren sich und stellen gerade für Allergiker ein gesundheitliches Risiko dar.

Der Kaltschaum erweist sich im Sinne der Temperatureigenschaften als vorteilhaft[3]. Er ist relativ offenporig, weshalb eine hohe Atmungsaktivität besteht. Die Feuchtigkeit wird direkt an die Umgebung abgegeben und nicht im Material behalten.

Weitere Maßnahmen, wie etwa das Einbringen von Belüftungsschlitzen verbessern diese Eigenschaften. Dadurch ist die Kaltschaummatratze eine ideale Variante, um während warmer Sommernächte gut zu schlafen.

Geringes Gewicht

Für eine optimale Pflege wird empfohlen die Matratze regelmäßig zu wenden. Dadurch verhinderst Du, dass eine einseitige Belastung auftritt und die andere Seite wird ausgelüftet. Mit dieser Maßnahme verringerst Du die Milbenbelastung und verlängerst die Lebensdauer.

Schläfst Du auf einer Federkernmatratze wird die Handhabung Dich vor eine größere Herausforderung stellen. Die Federn führen zu einem so hohen Gewicht, dass es mindestens 2 Personen benötigt, um diese zu bewegen.

Die Kaltschaummatratze erweist sich hingegen als wesentlich leichter. Sie lässt sich einfacher wenden und transportieren. Eine kleinere Kinderbettmatratze kannst Du problemlos alleine wenden und auf diese Weise für optimale Schlafbedingungen sorgen.

Die Vorzüge der Kaltschaummatratze

Wurden traditionell eher Matratzen mit einem Federkern bevorzugt, haben Schaumstoffmatratzen den ersten Platz bei der Käuferschaft klar für sich beansprucht. Sie überzeugen auf ganzer Linie und bieten einen hohen Schlafkomfort.

Der Kaltschaum gilt dabei als beste Preis-Leistungs-Variante, welche für lange Jahre im Bett genutzt werden kann. Der Schaumstoff ist robuster, aber dennoch flexibel, um sich an Deine Körperform anzupassen.

Je höher das Raumgewicht, desto widerstandsfähiger ist der Schaumstoff. Entscheide Dich für dieses moderne Material und komme selber in den Genuss der Vorteile einer Kaltschaummatratze.

Sebastian Jacobitz (M.Sc.)
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