Besonders im Winter kämpfen einige Personen gegen ihre niedergeschlagene Stimmung. Dabei handelt es sich aber nicht nur um den Frust, dass die warmen Sommertage vorüber sind. Das fehlende Licht kann zu einer saisonabhängigen Depression führen.

Was kannst Du also tun, wenn die Tage kürzer werden, die Sonne sich kaum noch blicken lässt und Du Deine Stimmung aufhellen möchtest?

Die Tageslichtlampe ist ein gutes Mittel gegen diese temporären Depression. Wie sie wirkt und welcher Zusammenhang zum Tageslichtwecker besteht, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Einfluss des Lichts auf den Körper

In der modernen Welt scheint der natürliche Tag-Nacht Rhythmus kaum mehr einen Einfluss zu besitzen. Mithilfe des künstlichen Lichtes sind wir in der Lage nachts zu arbeiten oder die Nacht zum Tag zu machen. Wir scheinen also von diesem Rhythmus komplett unbeeinflusst zu bleiben.

Obwohl wir in einer hochtechnologischen Welt leben, in der wir glauben, die Natur erobert zu haben, ist unser Körper immer noch von diesem natürlichen Rhythmus geleitet. Das Licht besitzt einen hohen Einfluss auf unseren Schlafrhythmus und versuchen wir nicht auf unseren Körper zu hören, kann dies schwerwiegende Folgen haben.

Das Licht beeinflusst unseren circadianen Rhythmus. Damit wird die „innere Uhr“ beschrieben, von der wir angeleitet werden. Du wirst wahrscheinlich eine gewisse Routine besitzen, die Du jeden Tag zu den ungefähr gleichen Zeiten ausführst. Unter der Woche isst Du regelmäßig Dein Frühstück und bist Du mal spät dran, macht sich Dein Magen bemerkbar. Aber auch das Schlafverhalten ist wesentlich von diesem Rhythmus geprägt. Am Wochenende bedarf es einer hohen Anstrengung, das gewöhnliche Schlafverhalten zu ändern und mal etwas länger wachzubleiben.

Verantwortlich für den Schlafrhythmus ist im Wesentlichen das Hormon Melatonin. Trifft Licht auf die Netzhaut, wird die Produktion des Hormons unterdrückt. Erst wenn es dunkel ist und das Sonnenlicht nicht mehr vom Auge wahrgenommen wird, wird das Schlafhormon produziert.

Neben dem Schlaf werden dem Hormon auch noch andere Wirkweisen unterstellt. Es soll Depressionen fördern, das Hungergefühl verstärken und das sexuelle Verlangen verringern.

Weshalb die Winterdepression entsteht

Normalerweise nehmen wir genügend Tageslicht auf, um die Produktion des Melatonin zu unterdrücken und uns komplett wach zu fühlen. Dafür ist es schon ausreichend, wenn Du morgens das Haus verlässt, um zur Arbeit zu gelangen.

Wer den gesamten Tag über in einem eher dunklen Büro sitzt, wird merken, wie die Müdigkeit einsetzt. Die Leistungsfähigkeit ist zwar etwas beeinträchtigt, aber dies kann noch nicht mit einer Depression gleichgesetzt werden.

Problematisch wird es hingegen im Winter, wenn es früh morgens noch dunkel ist und erst im Laufe des Tages die Sonne aufgeht. Du erreichst Deine Arbeitsstelle, hast aber bisher noch kein natürliches Sonnenlicht genossen und befindest Dich nun im Gebäude.

Spaziergang Winter
Nicht immer findet sich im Winter die Gelegenheit für einen Spaziergang, um die Depression zu lindern.

Dies kann zu einem Lichtmangel und in der Folge zu einer Winterdepression führen. Die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird nicht ausreichend unterdrückt, sodass es selbst nach dem Aufstehen noch neu gebildet wird.

Damit einher, gehen die üblichen Symptome, die vor allem im Winter wahrgenommen werden. Die Stimmung leidet, Du fühlst Dich antriebslos und selbst am Tag müde.

Um diesen Einschränkungen entgegenzuwirken, würdest Du gerne das Büro verlassen und das Licht nutzen. Doch nicht immer besteht die Möglichkeit einen längeren Spaziergang zu unternehmen und wenn die Sonne nicht scheint, ist der Effekt nicht intensiv genug, um die Depression zu bekämpfen.

Die Lichttherapie

Nicht findet sich die Gelegenheit das natürliche Sonnenlicht im Winter zu nutzen. Die meisten Menschen müssen ihren Verpflichtungen innerhalb eines Gebäudes nachgehen und das Wetter ist auch nicht immer einladend genug, um viel Zeit im Freien zu verbringen. Daher muss die Depression auf anderen Wegen angegangen werden.

Eine Möglichkeit besteht in der künstlichen Lichttherapie. Leidest Du nur vorübergehend unter Depressionen und treten diese im Winter oder Herbst auf, ist es naheliegend, dass Dir einfach das Sonnenlicht fehlt. Das Gute hierbei ist, dass Du keine Medikamente einnehmen musst, um die Depression zu lindern und Deine Stimmung aufzuhellen. Es ist ausreichend, wenn Du eine Tageslichtlampe nutzt oder ein anderes Leuchtmittel, welches das natürliche Tageslicht nachahmt.

Die Lichttherapie kann aber nicht mit jeder Lampe durchgeführt werden. Deine gewöhnlichen Leuchtmittel im Haus werden nicht die Eigenschaften aufweisen, um das Sonnenlicht nachzuahmen. Der Körper lässt sich durch diese künstlichen Lichtquellen nicht beeindrucken und produziert weiterhin das Schlafhormon.

Damit die Lampe für die Lichttherapie geeignet ist, muss das Leuchtmittel eine gewisse Charakteristik besitzen. Das Licht muss relativ hell und weiß strahlen, gleichzeitig aber das gesamte Lichtspektrum beinhalten. Die Lichtintensität beträgt zwischen 2.500 und 10.000 Lux. Damit wird ein Licht gestaltet, welches an einen schönen Frühlingstag erinnert.

Nur mit solch einer Lampe wirst Du Deinen Körper davon überzeugen können, das Melatonin nicht mehr zu produzieren. Die Winterdepression kann dadurch etwas eingedämmt werden. Am besten ist es aber, wenn Du versuchst möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Selbst wenn es bewölkt ist, ist ein positiver Effekt auf Dein Wohlbefinden spürbar und die Symptome der Depression können komplett verschwinden.

Wirkung des Tageslichtweckers

Nicht nur im Winter, auch während des eigentlich sonnenreichen Sommers kann es vorkommen, dass die Wohnung in einer ungünstigen Lage liegt und kaum Sonnenlicht am Morgen erhält. Um dennoch mit voller Energie aufzustehen und die Produktion des Schlafhormons zu unterbinden, ist ein Wake-Up-Light von Vorteil.

Dieses ahmt am Morgen einen natürlichen Sonnenaufgang nach. Dieser wird als so realistisch empfunden, dass unser Körper in den Wachzustand übergeht und kein Melatonin mehr bildet.

Du wirst also stressfrei und ganz entspannt geweckt. Anstatt eines schrillen Alarmtons, welcher Dich förmlich aus dem Bett schmeißt, wachst Du entspannt auf und orientierst Dich am natürlichen Rhythmus Deines Körpers.

Daher sind diese Wecker auch geeignet, um die Winterdepression einzudämmen. Davon abgesehen wird jede Person von dieser Weckform profitieren und mit voller Elan in den Tag starten, ohne vom eigenen Wecker schrill geweckt worden zu sein.

Wie Millionen andere Personen leide auch ich unter einer Hausstauballergie. Diese führte zu einigen schlaflosen Nächten. Da ich in Indonesien lebe war ich zusätzlich noch mit der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit geplat. Nach einigen Experimentieren habe ich jedoch meinen Schlaf verbessern können und bin nun vollkommen beschwerdefrei. Weder die Allergie noch Rückenschmerzen beeinflussen meinen Schlaf. Morgens mit Energie aufzustehen, anstatt sich aus dem Bett zu quälen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. In diesem Blog möchte ich Dir zeigen, wie Du Deine Schlafqualität erhöhst und ein völlig neues Leben beginnst.