RatgeberSchlafqualität verbessern: Einfache Tipps für erholsameren Schlaf

Schlafqualität verbessern: Einfache Tipps für erholsameren Schlaf


Es gibt viele Gründe für einen schlechten Schlaf. Neben innerer Unruhe, koffeinhaltigen Getränken vor dem Zubettgehen oder Erkrankungen, spielt die korrekte Belüftung des Schlafzimmers meist eine entscheidende Rolle. Ein erholsamer Schlaf gelingt und nur dann, wen die Luftqualität den Ansprüchen des Körpers genügt. Wer die Fenster beispielsweise stundenlang geschlossen hält, leidet durch Einschlafstörungen unter dem schlechten Raumklima. Zudem entsteht eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum. Es kommt zu Schimmelbildung innerhalb der Wände sowie der Matratzen.
Einfache Tipps helfen Ihnen, zu jeder Jahreszeit korrekt zu lüften. Verbessern auch Sie Ihr Raumklima mit einfachen Handgriffen.

Die perfekte Temperatur für Ihr Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist der Ort, an dem Sie Ruhe finden. Sie erholen sich körperlich sowie mental von den Anstrengungen sowie Erlebnissen des Alltages. Um dem Körper eine möglichst gute Nachtruhe zu bieten, sollten Sie nicht nur auf den Liegekomfort achten. Ebenso spielt die optimale Temperatur und damit einhergehen die Belüftung eine Rolle. In einem Schlafzimmer sollten zwischen 16 und 18 Grad Celsius herrschen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen festen Wert, der immer eingehalten werden muss. Machen Sie die optimale Raumtemperatur von Ihrem Körpergefühl ab. Manche Menschen frieren trotz einer dicken Decke und möchten es etwas wärmer. Hingegen freuen sich manche Menschen über das erfrischend kalte Schlafzimmer.
Für die optimale Erholung ist es wichtig, dass der Körper weder schwitzt noch friert. Gelingt Ihnen dies, ist der Grundstein für einen entspannenden Schlaf gelegt.

Kippen oder Stoßlüften – So schlafen Sie im Winter gut

Insbesondere im Winter neigen Räume zur Schimmelbildung aufgrund von hoher Luftfeuchtigkeit. Daher heißt es in den kalten Monaten: Besonders gründlich und abgestimmt Lüften. Um einen schnellen Abtransport der Feuchtigkeitspartikel in der Luft zu erreichen, sollten Sie stoßlüften. Hierzu empfiehlt es sich, die Fenster circa 10 Minuten am Morgen und 10 Minuten am Abend zu öffnen. Somit kann die Feuchtigkeit optimal an die Außenluft abgegeben werden. Wer eine besonders warme Decke besitzt und daher den Raum nachts nicht heizt, kann das Abziehen der Feuchtigkeit durch einen einfachen Trick beschleunigen: Heizen Sie den Raum für circa 5 Minuten auf. Nach Abschalten der Heizung beginnen Sie mit dem Stoßlüften. Die erwärmte Luft nimmt deutlich mehr Feuchtigkeit auf, zirkuliert durch den Raum und trägt die Wassermoleküle dann nach außen.

Oftmals kommt gerade im Winter die Frage auf, ob das Motto „richtig lüften: Fenster kippen?[1]“ stimmt. In den warmen Sommermonaten kann dieses Konzept optimal funktionieren. In den kälteren Monaten hingegen raten Experten jedoch vom Kippen. Die stundenlange Öffnung des Fensters trägt zu einem drastischen Auskühlen des Raumes, insbesondere der Wände und Decken bei. Da Kälte Feuchtigkeit anzieht, fördern Sie somit in die Schimmelbildung.

Sommer, Hitze, Schlafprobleme

Besonders an heißen Sommertagen steigen die Temperaturen im Schlafzimmer stark an. Wer keine Klimaanlage besitzt, um die Raumtemperatur konstant auf 18 Grad Celsius zu halten, sollte einige praktische Tipps kennen. Denn nur bei angenehmen Temperaturen können Sie gut einschlafen sowie durchschlafen. Achten Sie tagsüber unbedingt darauf, den Raum zu verdunkeln. Besitzen Sie keine Rollläden, bieten sich blickdichte Vorhänge an. Wählen Sie ein reflektierendes Material, welches die einfallende Hitze zurückwirft. Somit halten Sie den Raum kühler. Zudem sollten Sie am Tag die Fenster schließen, um die heiße Luft vor dem Eindringen zu hindern.

In der Abenddämmerung sowie in der Nacht können Sie durch korrektes Lüften eine bessere Raumtemperatur und somit bessere Schlaftqualität erreichen.

Sommer, Hitze, Schlafprobleme

Nur in wenigen Fällen müssen Sie im Schlafzimmer ohne Fenster[2] auskommen. Ist dies jedoch aufgrund einer Kernsanierung oder moderner Bauweise erforderlich, gilt es die richtige Technik zu nutzen. Denn auch ohne Fenster darf nicht auf das Lüften verzichtet werden. Ein Ventilator sorgt für den optimalen Austausch der Luft. Sorgen Sie dafür, dass verbrauchte Luft stets aus dem Raum herausgeblasen wird, anstatt in diesen hinein. Dazu installieren Sie den Ventilator am besten gegenüber der Tür.

Sebastian Jacobitz (M.Sc.)
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