Ratgeber5 Tipps für einen höheren Schlafplatz Komfort

5 Tipps für einen höheren Schlafplatz Komfort

In Deinem Bett verbringst Du bis zu einem Drittel Deines Lebens. Der Schlaf besitzt eine hohe Bedeutung für Dein Wohlbefinden. Wachst Du morgens mit einem müden Gefühl im Zimmer auf, scheint der gesamte Tag unter diesem Einfluss zu stehen.

Ein Grund für die Müdigkeit oder körperliche Beschwerden könnte die Gestaltung des Schlafplatzes sein. Denn hast Du Dich schonmal genauer damit beschäftigt, wie Du am besten liegst, um Deinen Körper zu schonen?

Folgend erhältst Du 5 Tipps, mit denen Du Deinen Schlafplatz komfortabler gestaltest und einen ruhigere Nacht erhältst. So stehst Du am Morgen ausgeruht auf und gehörst nicht mehr zu den Morgenmuffeln.

Bequemes Kissen

Nackenschmerzen und Verspannungen im oberen Rücken gehören für viele Personen dazu. Verantwortlich sind meist ein Bewegungsmangel und eine einseitige Arbeitshaltung. Das Sitzen am Schreibtisch trägt zu diesen Beschwerden bei und langfristig lassen sich die Schmerzen kaum vermeiden, falls Du keine Maßnahmen dagegen unternimmst.

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang das Kopfkissen. Darauf liegt schließlich Dein Kopf und ist dieses nicht optimal auf Deinen Körper abgestimmt, erfährt Dein Nacken kaum eine Entlastung.

Ein durchschnittliches Daunenkissen, wie Du es im Hotel oftmals antriffst, ist für den Nacken keine große Unterstützung. Es mag sich zwar bequem anfühlen, doch für die Muskulatur bedeutet dies weitere Arbeit. Der Kopf liegt nicht stabil und die Muskeln können sich kaum erholen.

Wähle lieber ein flexibles Nackenkissen für Zuhause, welches aus einem Memory-Schaumstoff besteht. Doch auch hier gibt es große Qualitätsunterschiede. Schaue Dir genauer einen Kopfkissen Test[1] an, um herauszufinden, welche Modelle am besten zu Dir passen. Dann liegt Dein Kopf bequem und der Nacken erholt sich, ohne dass Du ein Abenteuer eingehst.

Topper verwenden

Erfüllt die Matratze nicht Deinen Ansprüchen vom Komfort oder könntest Du etwas mehr Feinabstimmung im Bett gebrauchen, ist die Anschaffung eines Toppers eine Überlegung wert. Dabei handelt es sich um eine dünne Auflage aus einem Schaumstoff. Dieser besteht in der Regel aus einem Gedächtnisschaum, welcher sich optimal Deiner Körperkontur anpasst.

Vorteile bringt der Topper, wenn die Matratze sich etwas zu hart anfühlt. Die Auflage vermittelt ein weicheres Liegegefühl und entlastet Deine Wirbelsäule. So gelingt es Dir Rückenschmerzen zu lindern oder diesen vorzubeugen.

Achte darauf, dass Du den Topper regelmäßig wäschst und dieser sicher auf der Matratze liegt. Dann dient er gleichzeitig als Schutz und verlängert die Lebensdauer der Matratze.

Optimale Schlaftemperatur

Für die Schlafumgebung[2] ist nicht nur das Bett wichtig. Auch im Schlafzimmer solltest Du Dich wohlfühlen, um entspannt die Nacht zu verbringen. Bedeutsam ist hierfür die Temperatur im Schlafzimmer. Denn ist es zu warm, schwitzt Du und wachst möglicherweise in einem durchnässten Bett auf. Ist es hingegen zu kalt, droht eine Unterkühlung und Dein Immunsystem leidet darunter.

Im Schlafzimmer gilt die Empfehlung, dass es etwas kühler sein sollte als in den restlichen Wohnräumen oder der Küche. Rund 16 bis 18°C gelten für die meisten Menschen als ideal. Schließlich liegst Du unter einer dicken Decke und hältst damit die Wärme eng am Körper.

Je nach Jahreszeit bietet sich der Austausch der Bettwäsche an. Für den Sommer sind leichtere und wärmedurchlässige Materialien besser geeignet. Seide etwa vermittelt ein kühleres Gefühl und ist gleichzeitig angenehm weich. Im Winter ist eine dickere Baumwolle nützlich, um Dich vor der Kälte zu schützen.

Bist Du eine besondere Frostbeule und nimmst die Kälte intensiver wahr, könnte die Nutzung eines Wärmeunterbetts für einen höheren Komfort sorgen. Dieses legst Du unter das Bett und stellst die gewünschte Wärmestufe ein. So steigst Du abends in ein vorgewärmtes Bett und kannst direkt in Ruhe einschlafen.

Eine Gewichtsdecke zur Beruhigung

Eine Decke erfüllt nicht nur die praktische Funktion, um Dich aufzuwärmen. Die Decke vermittelt auch ein angenehmes Gefühl und trägt zum Komfort wesentlich bei. Ohne Decke würde sich im Bett etwas falsch anfühlen und das Einschlafen kaum gelingen.

Bist Du oder Dein Kind abends besonders unruhig? Stehst Du unter Stress und es gelangen negative Gedanken in Dein Bewusstsein, die Dich vom Einschlafen abhalten? Oder hast Du in der Vergangenheit negative Ereignisse erlebt, die nun zu einer Unruhe führen?

Eine Gewichtsdecke erweist sich bei diesen Problemen als hilfreich. Sie ist mit kleinen Kügelchen gefüllt, die zusammen ein Gewicht von mehreren Kilogramm erreichen. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass der sanfte Druck eine beruhigende Wirkung erzeugt. Er fühlt sich wie eine Umarmung an und vermittelt eine gewisse Sicherheit.

Nutze die Gewichtsdecke, um das Angstgefühl in den Griff zu bekommen und Dich im Bett geborgen zu fühlen. Bei Kindern ist jedoch die Vorsicht geboten, dass diese alt genug sein müssen, um die Decke zuverlässig zu bewegen. Für Kleinkinder könnte die Decke zu schwer sein und daher eine gesundheitliche Gefahr bestehen. Stelle daher sicher, dass die Ausführung für Dein Kind nicht zu schwer und leicht zu handhaben ist. Dann ist solch eine therapeutische Decke eine nützliche Methode, um ruhig einzuschlafen.

Sanfter Wecker

Zum Komfort gehört auch die Art und Weise, wie Du morgens geweckt wirst. Denn selten besteht der Luxus, der inneren Uhr zu folgen und aufzustehen, wenn der Körper sich dazu bereit fühlt. Meist musst Du Dich vorher aus dem Bett quälen, damit Du nicht zu spät auf der Arbeit erscheinst und Deinen Verpflichtungen nachkommst.

In der Vergangenheit wurden eher „brutale“ Methoden zum Wecken genutzt. Ein lauter Wecker führt zwar zuverlässig dazu, dass Du aufwachst, doch er geht am Morgen bereits mit einem Stress einher. Mittlerweile gibt es wesentlich bessere Methoden, die gleichsam wirksam und sanfter für Deinen Körper sind.

Zu nennen ist hier vor allem der Tageslichtwecker. Dieser simuliert einen natürlichen Sonnenaufgang und wirkt wie das echte Sonnenlicht. Damit schüttet Dein Körper weniger das Schlafhormon Melatonin aus und leitet den Aufwachprozess, wie an einem naturnahen Ort, ein. Vorteilhaft ist dies für eigentlich dunkle Schlafzimmer und im Winter, wenn Du noch vor dem Sonnenaufgang das Bett verlassen musst.

Als Alternative sind intelligente Wecker für das Handgelenk zu nennen. Meist kannst Du hierfür gewöhnliche Fitnessuhren verwenden, die über eine Aufweckfunktion verfügen. Diese messen während der Nacht Dein Schlafverhalten und können darüber bestimmen, in welcher Schlafphase Du Dich gerade befindest. Am Morgen vibrieren die Wecker oder geben einen lauten Ton von sich, wenn Du gerade eine leichte Schlafphase durchlebst. Dadurch wirst Du nicht aus dem Tiefschlaf gerissen, sondern fühlst Dich umgehend wach und stehst ohne schlechte Laune auf.

Sebastian Jacobitz (M.Sc.)
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