Eine Vielzahl an jungen und älteren Menschen leidet unter Schlaflosigkeit. Doch wer nachts nicht oder schlecht schläft, der ist am Tag müde, nicht mehr voll leistungsfähig und oftmals auch gereizt. Die Gründe für Schlaflosigkeit sind zwar vielfältig aber mithilfe folgender Tipps ist es sicherlich möglich, wieder zu einem ruhigen, erholsamen Schlaf zu finden.

Verschiedene Arte von Schlaflosigkeit

Fachleute definieren verschiedene Arten von Schlaflosigkeit.

Primäre Insomnie

  • Nicht eindeutig zu identifizierende Ursachen
  • Es liegen keine Krankheiten vor

Sekundäre Insomnie

  • Klar identifizierbare Ursachen
  • Die Schlafstörung gründet auf Problemen, wie etwa innerhalb der Familie beziehungsweise der Arbeit, oder Krankheiten.

Vorübergehende Schlafstörung

  • Die Dauer beträgt üblicherweise weniger als eine Woche
  • Vielseitige Ursachen, wie etwa ein anderer Ort, geänderte Schlafzeiten, Koffein oder Alkohol

Kurzfristige oder akute Schlafstörungen

  • Dauer von circa einer bis zu vier Wochen.
  • Ursache können verschiedene Faktoren sein, wie beispielsweise Stress, Angst und physische Schmerzen

Chronische Schlafstörungen

  • Entwickeln sich mit der Zeit, oftmals vorab Phasen von kurzfristiger Schlaflosigkeit
  • Ursachen können physische oder psychiatrische chronischen Erkrankungen sein. Dauer von mindestens vier Wochen
  • Sollten sehr ernst genommen werden

Einschlafstörung

  • Schwierigkeiten, innerhalb von 30 Minuten einzuschlafen
  • Tritt oftmals bei jungen Menschen auf
  • Ursachen sind häufig psychiatrische Störungen, wie zum Beispiel Drogen, Angst oder weitere Probleme medizinischer Art

Durchschlafstörungen

  • Schwierigkeiten, durchzuschlafen
  • Das Aufwachen nachts dauert zumeist länger als 30 Minuten
  • Diese Art ist zumeist bei Personen anzutreffen, die unter altersbedingten, psychologischen und medizinischen Problemen leiden
  • Das Altern verändert die Schlafstruktur
  • Entsteht zumeist in Verbindung mit dem Verlust von bestimmten, kognitiven Fähigkeiten

Frühes Erwachen

  • Es wird früher aufgewacht, wodurch die nächtliche Erholung geringer ausfällt

Schlaflosigkeit: Entstehung und Gründe


Schlaflosigkeit kann auf die unterschiedlichsten Arten entstehen. Zu den häufigsten Gründen hierfür gehören folgende.

Externe sowie physiologische Gründe

Hier sind Umweltfaktoren sowie Lebensstil schuld, wie etwa Konsum von Drogen und Alkohol, Bewegungsmangel oder ein schweres Abendessen. Die Schlafqualität ist somit abhängig von der alltäglichen Routine und den Schlafgewohnheiten.

Medizinische Gründe

Die verschiedensten medizinischen Gründe können Schuld an der Schlaflosigkeit sein. Dazu gehören unter anderem Schmerzen, Stoffwechselkrankheiten, Infektionen und Erkrankungen mit Atembeschwerden.

Psychologische Ursachen

  • Stress
  • Emotionen
  • Gedanken
  • Persönliche Ereignisse

Psychiatrische Ursachen

Schlafstörungen gründen beispielsweise auf Angst oder Depressionen

Physiologische Ursachen

Durch das Altern kommt es zu einer veränderten Schlafstruktur, es verändern sich die kognitiven Fähigkeiten und Nervenbahnen. So wird im Alter zumeist schlechter und weniger geschlafen.

Drogenbedingte Ursachen

Hormone, Drogen, Steroide, Stimulanzien und Ähnliches sorgen für Schlafstörungen.

Die Gründe, warum eine Schlafstörung vorliegt, können somit sehr vielfältig sein. Aufgrund dessen ist es ratsam, hier einmal genauer nachzuforschen, welche Ursache dafür sorgt, dass nachts nicht geschlafen wird. Dabei kann es hilfreich sein, einen Arzt aufzusuchen, um beispielsweise herauszufinden, ob sich eventuell eine Krankheit hinter den Schlafstörungen verbirgt.

Tipps für besseren Schlaf

In einem Ratgeber von Shop Apotheke für schlaflose Nächte dürfen jedoch auch einige Tipps für einen besseren Schlaf nicht fehlen. Oftmals sind es sogar nur vermeintliche Kleinigkeiten, die dafür Sorge tragen, dass man nachts wachliegt. Um besser schlafen zu können, beachten Sie am besten folgendes:

  • Mittagsschlaf vermeiden
  • Täglich zur selben Zeit aufstehen
  • Schlafzimmer abdunkeln, gegebenenfalls den Wecker mit seiner hellen Anzeige abdecken
  • Regelmäßig Sport treiben
  • Vor dem Zubettgehen nicht mehr rauchen
  • Alkoholkonsum reduzieren beziehungsweise vermeiden
  • Während des Einschlafens nicht auf die Uhr sehen; so wird Zeitdruck vermieden
  • Entspannungsrituale vor dem Schlafengehen durchführen
  • Störenfriede entfernen, gegebenenfalls zu Ohrstöpsel greifen
  • Tee statt Kaffee
  • Erkrankungen ausschließen

In vielen Fällen stellt sich der nächtliche Schlaf dann schnell wieder ein.

Leidest Du auch unter Schlafproblemen? Lerne, wie Du Dein Schlafverhalten verbessern kannst und eine ganz neue Lebensqualität erfährst. Egal ob Du Allergiker bist oder Deinen Schlaf optimieren möchtest. Auf Schlafenguru.de wirst Du zahlreiche Ratgeber und Produktempfehlungen finden, um die Nacht wieder geruhsam zu genießen.