Wer kennt sie nicht, die ungezählten Nächte in denen Ihnen bereits Mücken und andere Plagegeister den Schlaf geraubt haben? Besonders bei feuchtem Klima, aber auch in waldreichen Zonen oder Gebieten mit Gewässern kann die Insektenplage zu einer ernsten Einschränkung im täglichen Leben führen. Nicht nur nachts bei eingeschaltetem Licht, sondern auch tagsüber beim Lüften kommen die lästigen Störenfriede in unsere Häuser und Wohnungen und beeinträchtigen unser Wohlbefinden.

Deshalb bieten komfortable Fliegengitter und Insektenschutzsysteme heutzutage einen zeitgemäßen Schutz gegen Insekten und helfen, nicht nur Ihre Nachtruhe sicherzustellen, sondern auch Schäden an Ihrer Kleidung und Einrichtung durch Schadinsekten zu vermeiden.

Warum kommen die Insekten überhaupt ins Haus?

Es ist klar: Die Hauptursache, warum Insekten ins Haus kommen und nicht draußen bleiben, sind künstliche Lichtquellen. Dabei hat sich herausgestellt, dass LED-Beleuchtung besonders anziehend auf Insekten wirkt. Das liegt daran, dass zum Beispiel die Augen von Fliegen besonders sensibilisiert für UVA-Strahlung sind. Und genau diese wird von LED-Lampen produziert.

Warum allerdings Insekten pausenlos um eine Lampe herumfliegen, dafür sucht die Wissenschaft noch eine Erklärung. Es gibt verschiedene Theorien, aber bis jetzt ist noch keine bewiesen. Fakt ist: Licht zieht die meisten Insekten an, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen. Kakerlaken reagieren zum Beispiel mit einem Fluchtinstinkt auf das Licht.

Aber nicht nur das Licht lockt Insekten an, sondern auch andere Faktoren. Zu diesen gehören ganz besonders die Gerüche. Diese können so verschiedenartig sein wie man es sich kaum ausmalen kann. Zum Beispiel zieht wohlriechendes Parfum einige Insekten an, aber auch unangenehm riechender menschlicher Schweißgeruch wirkt geradezu als Magnet auf einige Insekten, besonders Mücken. Auf diese Weise finden sie leicht in völliger Dunkelheit ihre Opfer und rauben Ihnen den gesunden Tiefschlaf. Außerdem ziehen natürlich auch fast alle Essengerüche viele Insekten magisch an, besonders Wespen und Fliegen.

Alle Insekten haben eins gemeinsam: Sie stören im Haus, und manche sind zusätzlich gefährlich für uns oder unser Hab und Gut. Mücken verursachen juckende Quaddeln und können Krankheiten übertragen, Wespen stechen schmerzhaft und können sogar zu lebensbedrohlichen Situationen führen, wenn sie in den Hals stechen, und Motten fressen die Kleidung an, um nur einige Beispiele zu nennen.

Wie können Sie sich vor Insekten im Haus schützen?

Sie kennen vielleicht noch die alten Fliegengitter auf Holzrahmen, die unsere leidgeplagten Großeltern jeden Abend in die offenen Fenster montierten, bevor sie sich schlafen legten. Noch heute findet man diese in ländlichen Gebieten. Allerdings sind sie sehr unkomfortabel und lassen tagsüber kaum Tageslicht durch, weshalb sie nur nachts benutzt werden können. Aber Insekten haben keine Ruhezeit und belästigen Sie 24 Stunden am Tag, und durch die Gesetzgebung zum Insektenschutz nimmt die Anzahl der Insekten weiter zu.

Heutzutage gibt es zum Glück moderne Insektenschutzsysteme und transparente Fliegengitter, die fast unsichtbar und extrem lichtdurchlässig sind. Sie können zum Beispiel als Rollos in den bestehenden Fensterrahmen montiert oder als Schiebeelemente in einer zusätzlichen Laufschiene integriert werden. Diese bieten einen hohen Bedienungskomfort und stören fast gar nicht im alltäglichen Leben, bieten aber den unschätzbaren Vorteil, dass sie nicht nur nachts, sondern auch tagsüber alle Insekten aus dem Hausinneren fernhalten, ohne auf Lüftung zu verzichten.