Neben einer hochwertigen Matratze und ergonomischen Kissen wirkt sich das Ambiente im Schlafzimmer maßgeblich auf das Wohlbefinden aus. Insbesondere beim abendlichen Ritual zum Einschlafen hilft eine behagliche Umgebung. Ordnung spielt dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Erfahre nachfolgend, wie Du durch visuell wahrnehmbare Veränderungen von mehr Entspannung profitieren kannst.

Ordnung schafft Klarheit und Ruhe

Ein aufgeräumtes Schlafzimmer wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv aus. Dinge, die chaotisch im Raum herumliegen, erzeugen optische Unruhe, welche Bewohner oft unterbewusst negativ beeinflusst. Nicht selten erinnern Gegenstände an unerledigte Aufgaben und sorgen für innere Unruhe. Das gilt für Schmutzwäsche gleichermaßen wie für Unterlagen, Notebooks oder die Spielsachen der Kinder.

Da alles, was keinen festen Platz hat, Unordnung fördert, sollten zunächst Stauraumlösungen geschaffen werden. Kommoden und Schränke sind ebenso denkbar wie Regale, dekorative Truhen vor dem Bett oder Nachttische. Für kleine Räume sind Betten mit integriertem Stauraum oder Bettschubladen als Ergänzung zum bestehenden Schlafsystem ideal. Damit lässt sich der Raum unterhalb der Matratzen effizient nutzen, ohne zusätzliche Möbel aufstellen zu müssen, die wiederum wertvollen Platz beanspruchen. Wie vielfältig derartige Ordnungssysteme sein können, zeigt das Arrangement an Stauraumbetten unter wohnen.de. Der Einrichtungsshop eines Fachhändlers aus dem Hochsauerland präsentiert Massivholzbetten mit seitlichem Bettkasten, Jugendbetten mit Kombinationen aus Schubladen und offenen Regalfächern sowie Funktionsbetten mit zusätzlichen Aufbewahrungen am Fußende. Schrankbetten können ebenfalls eine Option für beengte Platzverhältnisse sein.

Tipp: Bei einer ungünstigen Kombination aus Bettkasten und Matratze, kann es zu Stockflecken kommen. Matratzen müssen ausreichend belüftet sein, damit die vom Körper abgesonderte Feuchtigkeit an die Umgebung abgegeben wird. Nicht ideal für Bettkästen sind Federkernmatratzen und Latexmatratzen. Kaltschaummatratzen sind die bessere Wahl, weil sie auf Feuchtigkeit weniger sensibel reagieren.

Arbeit gehört nicht ins Schlafzimmer

Wie bereits erwähnt, sollte Dich im Schlafzimmer nichts an Arbeit erinnern. Egal, ob berufliche oder private Erledigungen. Weder Schreibtisch und Mobilgeräte noch Bügelwäsche und Staubsauger sind im Schlafzimmer gut aufgehoben. Bewahre diese Dinge, wenn möglich, an anderen Orten in der Wohnung auf. Bei Platzmangel ist eine kleine Arbeitsecke im Wohnzimmer besser als im Schlafraum. Letzterer sollte ein Ort der Ruhe und Erholung sein. Die Einrichtung spielt dabei eine maßgebliche Rolle, um eine dementsprechend positive Atmosphäre zu schaffen.

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Geschlossene Ordnungshüter bevorzugen

Offene Regale mit vielen Kleinigkeiten wirken unruhig und lenken ab. Damit Du im Schlafzimmer besser zur Ruhe kommst, sind Aufbewahrungsmöglichkeiten mit geschlossenen Schranktüren oder Schubladen empfehlenswert. Geht es nicht ohne Regale, helfen Körbe und Boxen beim Sortieren und ordentlichen Aufbewahren von Dingen. Auch Vorhänge sind praktische Hilfsmittel, um dahinter beispielsweise Kleidung unauffällig verschwinden zu lassen und visuelle Ruhe zu erzeugen.

Freie Oberflächen schaffen

Viele Menschen neigen dazu, jegliche Ablagefläche auf Möbeln vollzustellen. Wie bei Regalen gilt auch hier: Viele wahrgenommene Kleinigkeiten ziehen den Blick auf sich und können das Gedankenkarussell in Gang setzen. Freie Flächen wirken hingegen wie eine räumliche Entschlackungskur und fördern sowohl körperliche als auch geistige Ruhe.

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Wesentliche Tipps für mehr Ordnung im Schlafzimmer zusammengefasst:

  • Schaff sinnvollen Stauraum, ohne den Raum zu überfüllen.
  • Lass den Platz auf hohen Schränken ungenutzt für einen luftigen Gesamteindruck.
  • Halte die Oberflächen von Kommoden, Nachttisch und Co. frei.
  • Räume benutzte Dinge wieder zurück an ihren Platz.
  • Platziere wenige ausgewählte Dekorationsobjekte, die Dir Freude bereiten.
  • Verbanne jegliche Arbeit aus Deinem Schlafzimmer.

Farbwirkung nicht unterschätzen

Ebenfalls wirkungsvoll für ein entspanntes Ambiente sind Farben. Hier gilt es die Nuancen bedarfsgerecht zu wählen. Einem großen und lichtdurchfluteten Schlafzimmer kannst Du mit dunklen Farben wie Braun oder Indigo ein Höchstmaß an Behaglichkeit verleihen. Kleine Räume erscheinen mit hellen Farbtönen und Weiß größer. Auch zarte Erdtöne eignen sich hervorragend. Achte darauf, dass dunkle Wandfarben nicht zu üppig Verwendung finden. Im Zweifelsfall konzentrierst Du Dich auf eine Wand oder kleinere Teilbereiche.

Die Wohnzeitschrift schoener-wohnen.de hat typische Einrichtungsfehler im Schlafzimmer zusammengestellt, die Dir die Gestaltung ergänzend erleichtern können.

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