Kalte Füße im Bett – Tipps für einen höheren Schlafkomfort

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Im Winter fallen die Temperaturen auf unangenehme Minusgrade und im Schlafzimmer macht sich die Kälte breit. Giltst Du generell als Frostbeule, wirst Du unter kalte Füße im Bett leiden. Sie beeinträchtigen Deinen Komfort und selbst mit einer dicken Decke stellt sich keine wohlige Wärme ein.

Weshalb treten die kalten Füße bei Dir auf und welche Möglichkeiten gibt es, um eine angenehme Wärme zu erhalten?

Wie beeinflussen kalte Füße den Schlaf?

Kalte Füße stellen für Dich wahrscheinlich eine Beeinträchtigung dar. Doch sie mindern nicht nur Deinen Komfort. Auch Dein Schlaf leidet darunter.

Denn sind die Füße kalt, deutet dies auf Problemen mit Deiner Durchblutung hin. Die Körperwärme erreicht nicht Deine Extremitäten, was sich zwangsläufig in den kalten Füßen ausdrückt.

Die mangelhafte Durchblutung[1] kann auch Deinen Schlaf beeinträchtigen. Denn für die Regeneration und eine tiefe Erholung während der Nacht sind diese Störungen hinderlich. Nährstoffe gelangen nicht in der ausreichenden Menge zur Zielregion. Die Selbstheilungskräfte des Körpers sind geschwächt und das Immunsystem leidet darunter.

Kalte Füße - Immunsystem
Kalte Füße können ein Ausdruck des geschwächten Immunsystems sein

Mit den kalten Füßen könnten daher auch vermehrte Infektionen einhergehen. Gerade im Winter sind die Atemwege aufgrund der kalten Heizungsluft häufig angegriffen. Leidest Du zudem unter einem Vitamin-D-Mangel[2], weil Du während der kurzen Sonnenphasen im Büro sitzt und nicht die wohligen Sonnenstrahlen aufnimmst, sind häufigere Erkrankungen vorprogrammiert.

Zudem sorgen die kalten Füße im Bett für Stress. Es will nicht so recht ein Gefühl der Entspannung aufkommen, sondern Du liegst wach im Bett. Je schwerer es Dir fällt einzuschlafen, desto mehr Druck machst Du Dir. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, an welchem auch die kalten Füße im Bett beteiligt sind.

Bist Du ohnehin anfällig für Schlafstörungen, dann achte darauf kalte Füße im Bett zu vermeiden. Diese greifen Dein Immunsystem an und können zu einem vermehrten Stress führen. In der Folge leidet Deine Schlafqualität und Du wirst unter einer ständigen Müdigkeit am Tage leiden.

Ursachen für kalte Füße

Die Ursachen für kalte Füße sind vielfältig. Ein Grund wurde mit den Durchblutungsstörungen bereits benannt. Diese sind der Hauptauslöser dafür, dass Deine Füße selbst im Bett frieren und nicht ausreichend warm sind.

Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen
Kalte Füße deuten auf Durchblutungsstörungen hin

Um die Wärme im Körper zu regulieren, muss das Herz optimal arbeiten. Mit jedem Herzschlag transportiert es nicht nur Sauerstoff, sondern auch die Wärme der Körpermitte zu den Extremitäten. Liegen Durchblutungsstörungen vor, werden sowohl Hände und Füße nicht ausreichend versorgt und kühlen aus.

Ursächlich, weshalb das Blut nur ungenügend die Extremitäten erreicht, ist der niedrige Blutdruck. Dieser liegt meist aufgrund harmloser Gründe vor. Große Personen oder schlanke Frauen besitzen häufig einen zu niedrigen Blutdruck[3], welcher zu den kalten Füßen führen kann.

Es können allerdings auch ernsthafte Erkrankungen zugrunde liegen. Herzprobleme oder eine körperliche Schwäche, führen dazu, dass die Leistungsfähigkeit sinkt. Sowohl das Herz als auch die Beinvenen arbeiten nicht mehr mit voller Kraft.

Abhilfe könnte hierbei ein Venenkissen bieten. Dieses legst Du unter die Beine, um diese hochzulagern und die Venen zu unterstützen. Bessern sich die Symptome, solltest Du dringend an Deiner Venengesundheit arbeiten.

Ungünstige Schlafumgebung

Neben gesundheitlichen Einschränkungen können auch äußere Faktoren dafür sorgen, dass kalte Füße im Bett bei Dir auftreten. Eine einfache Erklärung liegt darin, dass Deine Bettdecke zu dünn ist. Auch die Matratze und das Kopfkissen besitzen einen Einfluss darauf, wie sehr die Wärme vom Körper abgeleitet wird.

Achte bei der Auswahl der Decke darauf, dass sie sowohl warmhält aber auch atmungsaktiv ist. Dadurch vermeidest Du das Gefühl, dass sich die Feuchtigkeit unter der Decke sammelt und Du stärker schwitzt.

Schlafen mit engen Socken

Schläfst Du mit Socken im Bett, um der Kälte entgegenzuwirken? Dann erreichst Du damit häufig den gegenteiligen Effekt. Denn eng anliegende Socken beeinträchtigen die Durchblutung. Dies erkennst Du besonders daran, wenn am nächsten Morgen Druckstellen am Saum festzustellen sind.

Trägst Du während des Tages bereits Socken und enge Schuhe, dann gönne Deinen Füßen während der Nacht lieber mehr Freiraum. Dies ist wesentlich gesünder und dank der Durchblutung gelangt genügend Wärme zu Deinen Füßen.

Falls Du auf Socken nicht verzichten möchtest, dann verwende nur weite Ausführungen. Diese dürfen nicht eng anliegen, sondern sollten sich kuschelig anfühlen. Dann profitiert Dein Schlaf davon[4] und die Nacht ist erholsamer.

Stress & Depressionen

Dein Wohlbefinden und die Psyche beeinflussen weitreichend Deine körperlichen Funktionen. Fühlst Du Dich gestresst, äußert sich dies zum Beispiel in Deiner Magengegend und Du fühlst förmlich den Druck, der auf Dir lastet.

Stehst Du unter Stress, versetzt dies Deinen Körper in Alarmbereitschaft. Dadurch bist Du für kurze Zeit leistungsfähiger und kannst die stressauslösende Situation besser bewältigen.

Für eine längere Dauer sorgt der Stress hingegen zu körperlichen Einschränkungen. Die Gefäße verengen sich und der Herzschlag ist erhöht. Damit sorgt nicht nur ein niedriger, sondern auch ein zu hoher Blutdruck[5] in manchen Fällen für kalte Füße. Das Herz-Kreislauf-System wird angegriffen und arbeitet nicht mehr optimal.

Ähnliches gilt auch bei einer Depression. Die Regulierung der Blutgefäße gerät durcheinander, sodass Störungen auftreten. Schwindel und Kopfschmerzen sind neben den kalten Füßen weitere Begleiterscheinungen.

Was kannst Du gegen die kalten Füße im Bett tun?

Folgend erhältst Du eine Reihe von Tipps, die nicht nur gegen kalte Füße im Bett helfen, sondern generell das Herz-Kreislauf-System unterstützen. Denn langfristig solltest Du darauf hinarbeiten, dass die Durchblutungsstörungen nicht mehr auftreten und Deine Extremitäten besser versorgt werden.

Massagen

Beinmassage - Durchblutung
Mit einer Massage der Beine lässt sich die Durchblutung fördern

Durchblutungsstörungen können auch von muskulären Problemen herrühren. Treten bei Dir Wadenkrämpfe und ähnliche Beschwerden in Beinen oder Füßen auf?

Dann können Massagen helfen, die Verspannungen zu lindern. Dies geht mit einer besseren Durchblutung einher, sodass die Füße nicht mehr auskühlen.

Sind professionelle Massagen für Dich mit einem zu hohen Aufwand verbunden, kannst Du als Ersatz ein Venen Massagegerät oder ein Fußmassagegerät verwenden. Diese erzeugen ebenso einen hilfreichen Druck und bereits nach der ersten Anwendung wirst Du eine Besserung feststellen.

Entspannung

Stress sorgt für eine Verengung der Blutgefäße. Kalte Füße treten auf und es fällt Dir schwer einzuschlafen.

Für eine positive Abendgestaltung solltest Du Dir Zeit für Dich nehmen. Auf welche Weise entspannst Du und lässt die Probleme hinter Dir?

Als nützlich erweisen sich eine Meditation oder das Lesen eines Buches. Auch ruhige Musik und ein Entspannungsbad können die seelische Belastung etwas lindern. Eine simple Anwendung ist zum Beispiel mit einem Fußsprudelbad möglich.

Sport treiben

Regelmäßiger Sport besitzt weitreichende Folgen für Deine körperliche und geistige Gesundheit. Du stärkst Dein Herz und Stresshormone[6] werden während des Joggens abgebaut.

Du musst nicht sofort zum Top-Athleten mutieren. Es ist auch ausreichend einfach mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Beginne den Morgen mit einem Spaziergang und benutze häufiger die Treppe. Diese Kleinigkeiten helfen bereits, um die Beinmuskulatur zu trainieren und die Venen zu stärken.

Den Sport solltest Du zudem nicht vor dem Schlafengehen ausführen. Intensiver Sport am Abend kann zum Stress beitragen und das Einschlafen erschweren. Lasse es lieber ruhiger angehen oder beginne den Tag mit Frühsport. Dann wirst Du abends nicht mehr über kalte Füße im Bett klagen.

Komfortable Socken tragen

Weite Socken im Bett
Weite Socken fühlen sich bequem an und spenden Wärme

Socken können für warme Füße sorgen. Wichtig ist hierbei die richtige Anwendung und Ausführung. Achte darauf, dass die Socken locker sitzen und die Blutgefäße nicht einengen. Ebenso sollten sie luftdurchlässig sein.

Trägst Du die meiste Zeit des Tages bereits Socken oder Schuhe, dann ist es vorteilhafter die Füße während der Nacht nicht mehr zu bedecken. Ansonsten drohen mit einer gestörten Durchblutung auch Schweißfüße und Bakterien können sich leichter ausbreiten.

Wärmflasche verwenden

Als Sofortlösung bietet sich die Wärmflasche[7] an. Diese befüllst Du mit warmem Wasser und legst diese an die Füße. Allerdings sind die wenigsten Wärmflaschen besonders gemütlich und es lässt sich kaum die gewünschte Temperatur erzielen. Zu Beginn ist es wahrscheinlich zu warm, während Du später in der Nacht wieder frieren könntest.

Komfortabler ist hierfür die Verwendung eines Wärmeunterbettes. Dieses erwärmt das gesamte Bett und gibt eine gleichmäßige Wärme ab. Du kannst genau festlegen, wie warm es werden soll und Du sorgst nicht nur für warme Füße, sondern eine angenehme Temperatur am ganzen Körper.

Optimale Schlaftemperatur beibehalten

Wie warm ist es in Deinem Schlafzimmer? Für gewöhnlich liegt die ideale Temperatur bei 16 bis 18°C. Ist es wesentlich kälter, ist es kaum verwunderlich, dass Du über kalte Füße klagst.

In kalten Nächten könntest Du die Heizung auf niedriger Stufe auch während des Schlafes laufen lassen. Achte darauf, dass die Luftfeuchtigkeit nicht zu niedrig wird. Schälchen mit Wasser oder Pflanzen im Schlafzimmer tragen zu einer wohltuenden Schlafatmosphäre bei.

Ohne kalte Füße die Nacht verbringen

Kalte Füße sind meist ein Zeichen dafür, dass die Durchblutung gestört ist. Ob nun ein niedriger Blutdruck vorliegt oder Du unter einem hohen Stress leidest, musst Du selber herausfinden.

Um nachhaltig nicht mehr unter der Kälte zu leiden, solltest Du die Ursache ergründen und dies gegebenenfalls mit einem Arzt abklären. Daraufhin ist es möglich gezielt die Gesundheit zu fördern und die Durchblutung zu verbessern. Du leidest nicht nur seltener unter kalten Füßen, sondern stärkst Dein Immunsystem und beugst weiteren Erkrankungen vor.

Nimm daher kalte Füße im Bett ernst und untersuche, ob körperliche Erkrankungen ursächlich sind. Dank warmer Füße schläfst Du besser und stehst morgens mit mehr Energie auf.

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