Ist es im Winter kalt und Du benötigst etwas mehr Wärme, ist eine Heizdecke eine ideale Möglichkeit, um gezielt bestimmte Bereiche des Körpers zu erwärmen. Davon versprichst Du Dir sicherlich einige gesundheitliche Vorteile.

Doch wie gesund ist die Heizdecke eigentlich und ist deren positive Wirkung bestätigt?

Gegen welche Beschwerden die Heizdecke und deren Wärme hilft, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Für wen ist die Heizdecke geeignet?

Die Heizdecke wird gerne als Produkt für die ältere Generation angepriesen. Wer kennt nicht das veraltete Bild, dass auf Kaffeefahrten Senioren zum Kauf einer überteuerten Heizdecke überredet werden sollten?

Doch dieses Bild ist trügerisch. Denn von einer Heizdecke können ganz unterschiedliche Personengruppen profitieren und diese nutzen. Im Winter, wenn es kalt ist und die Heizung nicht die komfortable Wärme liefert, die gewünscht ist, ist ein Wärmeunterbett grundsätzlich für alle Personen geeignet. Wer es also etwas wärmer im Bett mag, kann die Wärme für sich nutzen, ganz unabhängig davon, ob gesundheitliche Beschwerden vorliegen.

Der Komfort und die wohltuende Wärme sind nicht die einzigen Gründe, weshalb solche Wärmespender eingesetzt werden. Es steht auch die Behandlung von Beschwerden im Mittelpunkt der Anwendung.

Profitieren können vor allem Arthritis-Patienten. Während der Wintermonate werden die Beschwerden zunehmen und jede Bewegung kann mit Schmerzen verbunden sein. Die Kälte sorgt für schmerzhafte Verspannungen, die gerade Arthritis-Patienten an der Ausführung des Alltags hindern.

Durch die Wärme wird die Muskulatur erwärmt und entspannt sich. Die Schmerzen lassen nach und auch während der Nacht ist der Einsatz einer Heizdecke von Vorteil.

Schreibtisch - Heizdecke
Die Heizdecke ist auch für Personen ideal, die häufig am Schreibtisch arbeiten und unter Rücken- oder Nackenschmerzen leiden.

Der Effekt des Lösens von Verspannungen ist auch für Personen hilfreich, die unter Rücken- oder Nackenschmerzen leiden. Dies betrifft vor allem Personen, die im Alltag die meiste Zeit sitzen. Also im Büro am Computer arbeiten und dabei die immer gleiche Haltung einnehmen. Dadurch werden die Muskeln ungleichmäßig belastet und verkümmern teilweise.

Mit einem Heizkissen für den Rücken oder einem Nackenheizkissen können die Verspannungen gelöst werden. Die Hitzeeinwirkung sorgt für eine spürbare Entspannung und die Arbeit gelingt wieder viel besser.

Überraschenderweise können auch Allergiker von dieser Wärme profitieren. Wer unter einer Hausstaubmilbenallergie leidet, kann durch die Wärme das Auftreten der Milben etwas eindämmen. Dadurch reduzieren sich bei gründlicher Pflege des Bettes und der Couch auch die Allergene und dementsprechend die Symptome.

Welche Beschwerden können mit der Heizdecke gelindert werden?

Aus den Personengruppen ergeben sich bereits die häufigen Beschwerden, die mit einer Heizdecke gelindert werden. Am meisten wird dies die Verspannungen im Muskel betreffen.

Verspannungen in der Muskulatur sind zu Beginn vielleicht nur etwas unangenehm. Werden diese aber nicht behandelt, können diese sich zu langfristigen Haltungsschäden entwickeln und mit starken Schmerzen einhergehen. Mit dem Heizkissen ist es möglich, die betroffenen Regionen zielgerecht zu erwärmen und zu entspannen. Die Wärme sorgt dafür, dass die Spannung aus dem Muskel genommen wird. Mit etwas zusätzlichem Sport und Bewegung können die Verspannungen langfristig bekämpft werden.

Eine weitere Anwendung ist bei Durchblutungsstörungen zu finden. Dies betrifft vor allem Menschen im fortgeschrittenen Alter. Aber auch Personen, die den ganzen Tag stehen und die Beine belasten, können mit einer Heizdecke für einen besseren Blutfluss sorgen. Durch die Erwärmung der entsprechenden Körperregion wird die Durchblutung in diesem Bereich angeregt. Denn der Körper möchte die Wärme so gut es geht ableiten. Gleichzeitig wird den Muskeln vermehrt Sauerstoff zugeführt, sodass wichtige Nährstoffe in die Muskulatur gelangen.

Liegt ein schwaches Immunsystem vor, kann die Kälte dieses angreifen und Erkältungsviren haben ein leichtes Spiel. Mit der Heizdecke kann Erkältungssymptomen vorgebeugt werden. Dadurch haben die Viren erst gar keine Chance sich einzunisten und eine Erkältung auszulösen.

Wichtig ist zudem das eigene Wohlbefinden. Wer sich besser fühlt, verfügt über ein stärkeres Immunsystem. Benötigst Du die Wärme, um Dich besser zu fühlen, ist dies ein weiterer positiver Effekt des Heizkissens. Insbesondere während der kalten Jahreszeit ist darauf zu achten, dass keine Winterdepression aufkommt. Mit der zusätzlichen Wärme im Bett kann zumindest das Gefühl der Geborgenheit und auch ein bisschen des Urlaubs aufkommen. Damit steigerst Du Dein Wohlbefinden und trägst zu einer höheren Lebensqualität bei.

Die optimale Anwendung

Die Heizdecke kann also auf vielfältige Art und Weise Deine Gesundheit positiv beeinflussen. Bei allen Beschwerden, wo die Wärmetherapie für eine Verbesserung sorgt, ist auch die Heizdecke ein geeignetes Hilfsmittel. Doch bei der Anwendung solltest Du einige Aspekte beachten.

Zunächst solltest Du bei älteren Modellen etwas vorsichtiger sein. Der Mythos, dass Heizdecken gefährlich seien, trifft zwar nicht mehr zu. Dennoch solltest Du die Geräte gründlich überprüfen. Kannst Du von Außen erkennen, dass die Heizstäbe verrutscht sind oder ist das Material beschädigt, solltest Du von einer Anwendung absehen.

Bei der Anwendung solltest Du zudem die Sicherheitshinweise beachten. Die meisten Decken dürfen nur für eine gewisse Dauer eingesetzt werden. Daher verfügen sie in der Regel über eine automatische Abschalteinrichtung. Damit schaltet sich das Gerät nach einer gewissen Dauer selbstständig ab. Ist solch eine Funktion nicht vorhanden, musst Du unbedingt selber darauf achten, dass die Decke nicht zu lange genutzt wird.

Stehst Du vor der Frage, ob die Wärmflasche oder die Heizdecke besser für Dich geeignet ist, solltest Du Dich immer für eine Variante entscheiden. Gefährlich wird es, wenn Du probierst die Wärmflasche mit der Heizdecke zu kombinieren. Ist die Wärmflasche beschädigt, kann dies auch das elektronische Gerät in Mitleidenschaft ziehen.

Die Frage, wie gesund Heizdecken eigentlich sind, lässt sich also simpel beantworten. Setzt Du die Heizdecke verantwortungsbewusst ein, kann eine Reihe von Beschwerden und Schmerzen gelindert werden. Im Zweifel lohnt es sich den Arzt aufzusuchen und abzuklären, ob der Einsatz der Heizdecke bei Deinem Fall sinnvoll erscheint.

Wie Millionen andere Personen leide auch ich unter einer Hausstauballergie. Diese führte zu einigen schlaflosen Nächten. Da ich in Indonesien lebe war ich zusätzlich noch mit der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit geplat. Nach einigen Experimentieren habe ich jedoch meinen Schlaf verbessern können und bin nun vollkommen beschwerdefrei. Weder die Allergie noch Rückenschmerzen beeinflussen meinen Schlaf. Morgens mit Energie aufzustehen, anstatt sich aus dem Bett zu quälen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. In diesem Blog möchte ich Dir zeigen, wie Du Deine Schlafqualität erhöhst und ein völlig neues Leben beginnst.