Klagst Du über Rückenschmerzen und bringen diese Dich um den Schlaf, solltest Du dringend überprüfen, wie rückenfreundlich Dein Arbeitsplatz ist. Du verbringst etwa ein Drittel des Tages mit der Arbeit und eine ungesunde Sitzhaltung kann langfristig eine große Belastung für den Körper darstellen. Achte auf eine gesunde Arbeitshaltung und nicht nur Dein Rücken wird sich darüber freuen. Du wirst auch konzentrierter arbeiten und produktiver werden. Doch wie sieht eigentlich ein ergonomischer Arbeitsplatz aus?

Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist bei einer gesundheitsbewussten Ausstattung unerlässlich, da durch Ergonomie unter anderem auch das körperliche Wohlbefinden gefördert wird. Höhenverstellbare Schreibtische wie bei Möbel-eins eignen sich als gesundheitsbewusste Maßnahme sehr gut, da diese individuell anpassbar sind und flexibel zwischen Sitzen und Stehen gewechselt werden kann. Hier kann man sicher sein, funktionale Schreibtischmodelle von guter Qualität zu finden, die über Jahre hinweg zuverlässige Begleiter sind. Erfahre nun, wie Dein Arbeitsplatz aussehen sollte, um Deine Gesundheit zu fördern und wie ein höhenverstellbarer Schreibtisch Dir dabei hilft. Setze die folgenden Tipps um und Deine Rückenbeschwerden werden deutlich zurückgehen.

Weshalb die Ergonomie am Arbeitsplatz wichtig ist

Dein Arbeitsplatz sollte so gestaltet sein, dass Du Dich wohlfühlst und Deine höchste Leistung abrufen kannst. Schlechte Arbeitsbedingungen sorgen nicht nur für eine niedrigere Produktivität, sondern werden vermehrt zu Krankheitsausfällen führen.

Das Ziel der Ergonomie besteht in der Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen. Aufgrund der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen wird Dein Arbeitgeber ebenso an dieser Optimierung interessiert sein.

Die Ergonomie ist ein weites Feld und berücksichtigt nicht nur die direkte Arbeitsumgebung. Zu den wichtigsten Eigenschaften eines freundlichen Arbeitsplatzes gehören die folgenden Faktoren:

  • Möblierung
  • Lichtverhältnisse
  • Raumtemperatur
  • Technische Geräte
  • Arbeitsinhalte

Die meisten dieser Felder lassen sich mit klugen Investitionen seitens des Arbeitgebers verbessern. Eine bessere Ausstattung am Arbeitsplatz verbessert Deine Sitzhaltung und fördert die Gesundheit. Dadurch wirst Du zufriedener, bist motivierter und wirst seltener ausfallen.

Diese positive Stimmung zieht sich durch die gesamte Abteilung, sodass die Produktivität in einem großen Ausmaß gesteigert wird. Wer sich zudem bei der Arbeit wohlfühlt, wird seltener den Arbeitgeber wechseln und einen höheren Mehrwert schaffen.

Gesetzliche Pflichten

Obwohl die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer vorteilhaft sind, scheuen sich manche Unternehmen vor den Investitionen. Aus ihrer Sicht ist die Ergonomie weniger wichtig für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und die Investitionen in andere Bereiche profitabler.

Die Sparsamkeit des Arbeitgebers geht zu Lasen Deiner Gesundheit. Dies mag sich noch nicht unmittelbar bemerkbar machen. Mit der Zeit werden aber die ersten Verspannungen zu spüren sein und unter einer dauerhaften Fehlbelastung können krankhafte Haltungsschäden entstehen.

Um dies zu verhindern, hat der Gesetzgeber klare Richtlinien entworfen, die sich auf die Ergonomie am Arbeitsplatz beziehen. Diese sind in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) festgeschrieben. Zur Ergonomie heißt es hier:

„Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Arbeitsstätten so eingerichtet und betrieben werden, dass Gefährdungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten möglichst vermieden und verbleibende Gefährdungen möglichst gering gehalten werden. Beim Einrichten und Betreiben der Arbeitsstätten hat der Arbeitgeber die Maßnahmen nach § 3 Absatz 1 durchzuführen und dabei den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene, die ergonomischen Anforderungen sowie insbesondere die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales nach § 7 Absatz 4 bekannt gemachten Regeln und Erkenntnisse zu berücksichtigen.“

Quelle: Gesetze im Internet

Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass dieser zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung führt. Zu berücksichtigen sind u.a. die folgenden Faktoren:

  • Körpergröße
  • Alter
  • Kraft
  • Körperliche Einschränkungen

Damit wird klar, dass selbst bei einem einfachen Büroarbeitsplatz der Arbeitgeber auf die individuellen Bedürfnisse des Arbeitnehmers eingehen muss. Dies bezieht sich vor allem auf die Höhe des Schreibtisches und des Bildschirmes.

Wichtige Gestaltungsregeln

Die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes kann vom Arbeitgeber eingefordert werden. Doch wie sieht dieser eigentlich für einen üblichen Büroarbeitsplatz aus und worauf solltest Du achten?

Für eine gesunde Körperhaltung ist es wichtig, dass die Wirbelsäule dem natürlichen Verlauf folgt. Dies bedeutet, dass der Rücken nicht gekrümmt ist und der Kopf nur minimal nach unten gebeugt ist.

Beim Einrichten des Büroplatzes sollte der Monitor so stehen, dass Du die oberste Zeile lesen kannst, wenn der Kopf leicht nach unten geneigt ist. Dies sorgt für eine angenehme Position der Halswirbelsäule und wird Dich vor Verspannungen im Nackenbereich bewahren. Der Monitor sollte in einer Entfernung von ca. 50 bis 70 Zentimeter stehen.

Um angenehm arbeiten zu können, ist auch die Position der Arme und Hände wichtig. Vernachlässigst Du diese Faktoren, wird es zu Problemen im Schulterbereich, dem Ellenbogen und des Handgelenks kommen. Für eine optimale Sitzhaltung sollte der Schreibtisch rund 19 bis 28 Zentimeter über Deiner Sitzfläche liegen. Die Arme liegen in einer entspannten Haltung waagerecht auf dem Schreibtisch.

Für ein bequemes Arbeiten wirst Du die Sitzposition variieren. Daher sollte ausreichend Platz vorhanden sein, um die Tastatur etwas zu verschieben und die Beine auszustrecken. Vorteilhaft ist natürlich, wenn der Schreibtisch in der Höhe verstellbar ist. Dadurch lässt sich dieser der aktuellen Sitzposition anpassen.

Besonderes Augenmerk sollte auch auf den Bürostuhl geworfen werden. Dieser sollte eine hohe Qualität aufweisen und die gesunde Haltung fördern. Beim Sitzen sollten die Beine einen Winkel von 90 Grad aufweisen und die Füße auf dem Boden stehen. Um die Lendenwirbelsäule zu schützen, sollte eine kleine Wölbung vorhanden sein. Diese verhindert, dass Du mit einem Rundrücken sitzt und die Lendenwirbelsäule übermäßig belastest. Hilfreich könnte auch ein Lendenkissen sein, welches Du in diesem Bereich befestigst.

Optimale Arbeitsbedingungen

Neben Schreibtisch, Bürostuhl und Monitor gibt es im Zuge der Ergonomie noch weitere Einflussfaktoren, die eher auf die Arbeitsumgebung und die Bedingungen bezogen sind. Diese sollten ebenfalls optimal sein, um die Konzentration zu fördern.

Die Arbeit am PC ist nicht gerade körperlich anstrengend. Dennoch ist die immer gleiche Sitzhaltung auf Dauer ermüdend. In regelmäßigen Abstanden sollte es erlaubt sein, sich für wenige Minuten die Beine zu vertreten. Vor allem die Augen könnten ansonsten durch die lange Bildschirmarbeit ermüden.

In den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt hat sich der Wechsel zwischen Sitzen und Stehen während der Arbeit. Um diese unterschiedliche Haltung zu ermöglichen, sollte der Schreibtisch höhenverstellbar sein, damit sich zügig ein Steharbeitsplatz einrichten lässt. Dadurch bist Du nicht gezwungen den gesamten Tag nur zu sitzen, sondern kannst auf die Bedürfnisse Deines Körpers eingehen.

Ebenso sollte die Raumtemperatur sich in einem angenehmen Rahmen befinden. Für gewöhnlich liegt dies zwischen 20 und 22 Grad Celsius. Um eine gute Atmosphäre zu schaffen ist ein ausreichender Sauerstoffgehalt in der Luft zu gewährleisten. Durch regelmäßiges Lüften wird die Umgebung diesen Ansprüchen genügen.

Achte auf eine gesunde Arbeitsumgebung und Du wirst trotz langer Arbeitszeiten Deine Gesundheit schützen. In jungen Jahren mag sich die ungünstige Körperhaltung noch kaum bemerkbar machen. Im fortgeschrittenen Alter wirst Du aber dankbar dafür sein, schon früh auf eine gesunde Körperhaltung wertzulegen.

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